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Die Familien
 Rumpf  - Pilger Ortwein - Hiller
Online 2000

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Die Hiller`s, - Vorfahren von Maria

Der Herkunftsname bzw. der Familienname Hiller wird als Kurzform von dem althochdeutschen Hiltja  =  Kampf + -er - Endung oder aber als Berufsname zu dem mittelhochdeutsch Hülle, Hulle  =  Mantel, Kopftuch, Umhüllung für den Hüllen- bzw. Mützenmacher zu suchen sein. Da der Ursprung dieser Familie aus dem Fränkischen kam werden die Vorfahren wohl “Schneidersleut“ gewesen sein.

 

Die Vorfahren der Familien Hiller und Nafe bzw. die Einwohner des Dorfes Leuber in Oberschlesien [Süd - Östlich von Breslau (Wroclaw) im heutigen Polen gelegen] waren deutsche Einwanderer aus dem Großraum des süd - westlichen Franken, wahrscheinlich aus der Gegend der heutigen Neckar-  Jagstkreise in Württembergischen in Richtung Weilheim - Augsburg. Der noch bei den ehemaligen älteren Bewohnern gesprochene Dialekt und die überlieferten Erzählungen ähneln noch heute sehr dem Fränkischen aus dem Großraum Süd - West Nürnberg. Dieser bis 1945 gesprochene Dialekt wird sicherlich - und vermutlich ab etwa 2020 - aussterben.

 

Breslau mit altem Rathaus um 1850

 

Nach Abwanderung der wandalischen Silingen (ab 300 n. Ch.) wurde Schlesien von slawischen Stämmen besiedelt. Kaiser Friedrich I. Barbarossa errichtete 1163 die beiden schlesischen Herzogtümer  Breslau und Ratibor. Später zerfiel Schlesien in zahlreiche Teilfürstentümer. 1327 wurde der böhmische König Johann von Luxemburg Lehnsherr von Schlesien. Erste deutsche Besiedlungen erfolgten in das damalige Königreich Böhmen etwa ab dem 12. - 13. Jahrhundert. Deutsche Siedler wurden begünstigt. (Ostbesiedlung) Bis 1489 blieb man Böhmisch. 1526 wurde man von den Habsburgern übernommen. Diese regierten bis zum Ende des ersten Weltkrieges 1918 und der Auflösung des Kaiserreiches. Die schlesischen Fürstentümer bewahrten stets ihre Eigenständigkeit. Das sich nach der Reformation in Schlesien ausbreitende Luthertum wurde in der Gegenreformation wieder zurückgedrängt. Nach dem 1. Schlesischen Krieg fielen 1742 Niederschlesien, ein großer Teil von Oberschlesien und die Grafschaft Glatz an Preußen, das seiner neuen Provinz Schlesien 1815 die von Kursachsen erworbene Oberlausitz hinzufügte. Der südliche Teil Oberschlesiens blieb habsburgisch und bildete bis 1918 als Herzogtum das Kronland Österreichisch-Schlesien.

 

Frühes Mittelalter: Franken um 850

Oppeln um 1875

 

Erstmalige deutsch Erwähnungen sind vom 23.4.1561 bekannt, vom 30.4.1587 bis zum Ende des II. Weltkrieges in 1945 war man deutsch. Erst die Bauernbefreiung Mitte des 19. Jahrhunderts ließ die Gemeinde mit ihren damals ca. 1000 Seelen aufblühen.

Besonders hervorgetan um die Geschichte von Leuber und deren Einwohner hat sich ein

Herr Paul Dittrich, Stobenstr.15 in 31180 Emmerke, Tel. - Nr.: 05121 - 62425
Dittrich.Markus@gmx.de

der in einem Buch sämtliche wirtschaftlichen, privaten und historischen Daten zusammengetragen hat und mir, dem Verfasser dieser Seite, erhebliche Hilfestellung gab und wesentlich mit dazu beigetragen hat, diese Seite zu gestalten.

 

Nachfolgende Hiller - Verwandten und Nachkommen zeigen ebenfalls Interesse an der Herkunftsfindung – schön wäre es, man hätte nicht nur die e-mail Adresse:

 

 

 

 

Hiller, Markus

51063 Köln – Mülheim, Genovevastr. 90, Tel: +49 (221) 9336901

 

mhiller@netcologne.de

 

 

 

 

Hiller, Nicole

 

 

mail@nicolehiller.de

 

 

Kwinta, Damian

Leuber, Kreis Neustadt Oberschlesien (heute Lubrza), Tel.: +48 606 69 87 87

 

dak@eranet.pl

 

Meine Name ist Damian Kwinta, ich wohne in Leuber Kreis Neustadt Oberschlesien (heute Lubrza). Ich interessiere mich für die Geschichte des Dorfes, ich bin auch im Besitz vielen alten Unterlagen über Leuber, auch den Auszügen aus den Grundbüchern für alle Häusern in Leuber, wenn Sie vielleicht an etwas über "alte Leuber" wissen möchten oder über Fam. Hiller, dann schreiben Sie mir bitte ( dak@eranet.pl) oder rufen Sie mich an (+48 606 69 87 87). Hier ist noch die Adresse meiner Homepage über Leuber: https://www.republika.pl/schles_leuber

 

 

Langer, Martin

31177 Harsum, Martinstrasse 1, Tel.: 05127/214988

 

martin-langer@gmx.de

 

Ich habe eine Ahnin "Anna Merfurth" (geb. 19.3.1850 in Jassen, gest. 20.10.1920 in Buchelsdorf), dessen Mutter eine "Johanna Hiller" war. Über diese "Johanna Hiller" weiß ich nur, dass sie in Jassen starb und mit Johannes Merfurth (geb. in Jassen) verheiratet war. Leider sind mir aber gar keine Daten bekannt

Achso, eine Stammbaumlinie Raimann in Dittersdorf und eine zweite Raimannlinie in Kreiwitz hätte ich ja auch noch anzubieten, aber leider nicht aus Kröschendorf...,

 

 

Schwarzer, Dr. Christian L.

Hameln

 

CLSchwarzer@t-online.de

 

Zu ihren Vorfahren HILLER schreiben Sie, dass sie Einwanderer aus dem Großraum des süd-westlichen Franken, wahrscheinlich aus der Gegend der heutigen Neckar-Jagstkreise im Württembergischen in Richtung Weilheim - Augsburg waren.

Ich konnte selbst eine Linie HILLER aus dem Raum Lublin / Polen, über den westlich davon gelegenen Raum Lodz, über den westlich davon gelegenen Raum Posen bis ca. 1770-1780 zurückverfolgen, die der Überlieferung nach aus Württemberg stammen soll, die der Besiedlungsgeschichte der entsprechenden Dörfen aber aus Schlesien stammen müsste. Die Familie Hiller, aus der unsere Linie in Württemberg abstammen soll, ist bis ins 15. Jh zurück bekannt. Nur kann man keine direkte Verbindung nachweisen. Wenn man Forschung und Überlieferung verbindet, käme eine Auswanderung aus Württemberg nach Schlesien in Frage, und von da weiter nach Polen.

Für das Jahr 1567 nennen Sie den Zuzug eines Michael Hyller aus Ratibor nach Leuber. Haben Sie einen Hinweis darauf, dass dieser aus Württemberg stammte ?

Insbesondere würde mich interessieren, welche Hinweise Sie haben, dass Ihre Linie Hiller aus der Gegend der heutigen Neckar-Jagstkreise im Württembergischen in Richtung Weilheim - Augsburg stammt.

 

 

Alsdorf, Georg

47906 Kempen, Maria-Beatrix-Str. 9b

 

georgalsdorf@yahoo.de

 

Ich bin ebenfalls auf der Suche nach dem Namen "Hiller" und vermute, dass unsere Vorfahren gleich sind. Meine Vorfahrin heißt Marie oder Maria Hiller und ist in Jassen ca. 1849/1850 geboren worden und hat dann Johann Aust geheiratet. In Langenbrück haben Johann Aust und Maria Hiller mehrere Kinder geboren. Johann Aust und Maria Hiller haben irgendwann zwischen 1859 - 1875 geheiratet. Die Sterbeurkunden von Johann Aust und Maria Hiller liegen mir vor. Außerdem liegt mir noch ein Testament von Alois Hiller vor, der in diesem Dokument seinen Bruder den Auszügler Berthold Hiller Jassen begünstigt. Das Testament wurde in Neustadt erstellt. Ich gehe davon aus, dass es sich hierbei um Brüder meiner Vorfahrin handelt.

 

 

Grauel, Brigitte und Hans

 

 

biggiuhans@onlinehome.de

 

auf Ihrer Homepage sehe ich die Fam. Hiller, die in Oberschlesien beheimatet waren. Ich suche nach Daten von Franz Hiller und seiner Ehefrau Maria Hiller geb. Nickel. Franz Hiller ist ca. 1860 geboren und muss vor 1913 in Neustadt O/S verstorben sein. Sie hatten einen Sohn Max Hiller der am 14.9.1889 in Neustadt O/S geboren ist. Aus Erzählungen  weiß ich, dass unsere Fam. früher mal in Isny gelebt hat und dann nach Oberschlesien ausgewandert ist.

 

 

Heuer, Kerstin

Algermissen bei Hildesheim (Hannover)

 

kvontz@web.de

 

Neugierig geworden schaute ich mir Ihre Homepage etwas genauer an und dabei stieß ich auf etwas für mich sehr Interessantes. In der Familiengeschichte Hiller erwähnen Sie die Heirat des Hans Rehmet (Kröschendorf) mit Anna Maria Schneider (Kreiwitz) am 03.01.1746. Beide wurden in Orten geboren, in denen ich auch einen großen Teil meiner Familie habe.

Zudem stutzte ich bei dem Namen Nafe, nach längerem Nachdenken wusste ich auch warum: Mir liegen die schriftlichen Lebenserinnerungen eines entfernten Verwandten vor, der seine Sommerfrische als Kind bei den Verwandten in Kreiwitz verbrachte und in seinen Erzählungen erwähnte, dass der Besitzer der Kreiwitzer Gastwirtschaft „SchinkerNave hieß. Sollte das ein Mitglied Ihrer Familie sein?

Es gibt noch weitere Namen die in der Familiengeschichte Hiller auftauchen, die auch in meiner Ahnenreihe vorkommen. Deshalb habe ich mir gedacht, ich nehme Kontakt zu Ihnen auf, vielleicht können wir uns ja gegenseitig weiterhelfen. Das hoffe ich sehr, denn leider habe ich bislang noch keine Forscher gefunden, deren Ahnen ebenfalls in Kreiwitz gelebt haben. Laut Aussagen meiner Mutter kann Kreiwitz aber kein großes Dorf gewesen sein, sie erinnert sich aus Kindheitstagen (ca. 1940) daran, dass es nur eine Straße gab, an der die Höfe lagen.

Doch nun zu den Informationen die ich zu meinen Ahnen in Kreiwitz habe, vielleicht gibt es ja Parallelen bzw. haben Sie weiterführende Informationen oder Tipps für mich:

 

Josepha Rehmet (keine Daten) oo Carl Münzer *in Kreiwitz, sie haben den Sohn Augustin Münzer, *12.10.1840 in Kreiwitz +20.10.1916 in Kreiwitz

 

Augustin Münzer** oo in zweiter Ehe 20.11.1876 Franziska Philomena Simon *17.08.1854 in Kreiwitz +28.08.1898 in Kreiwitz (Eltern Johannes Simon und Rosalia Gröger), sie haben die Kinder Rosa Anna Münzer *17.01.1885 in Kreiwitz +17.06.1934 in Kreiwitz, Karl Münzer und Marie Münzer

 

**Augustin Münzer war in erster Ehe mit der älteren Schwester von Franziska Philomena Simon verheiratet, leider sind zu dieser Verbindung keine näheren Angaben vorhanden

 

Rosa Anna Münzer oo 07.06.1909 Theodor Franz Streibel *30.01.1877 in Kreiwitz +07.11.1951 in Hildesheim.

Diese beiden sind meine Urgroßeltern.

 

In Kröschendorf gibt es außerdem in meiner Ahnenreihe die Nachnamen Gottwald und Klemme, in Kreiwitz Schneider und Knauer. Sind Ihnen diese Nachnamen bekannt? Ich forsche auch nach Mehrfort und Mitschke, leider ohne Ortsangaben, vermutlich aber auch aus diesem Gebiet.

 

 

 

 

Armin Schlosser

Nonnenröther Str. 20, 35423 Lich, Tel. 06404 - 205848

 

AS-Power@t-online.de

 

Meine Ahnen väterlicherseits stammen auch aus dem Kreis Neustadt in Oberschlesien, genauer gesagt aus Zeiselwitz (heute Czyzkowice):
- Großvater Wilhelm Schlosser, geb. 1866
- Vater Theodor Schlosser, geb. 01.06.1918

 

Zwar hatte ich bereits in 2002 erste Schritte in Sachen der Familiengeschichte begonnen, kam jedoch aus Zeitmangel nicht sonderlich weit, erhielt jedoch seinerzeit die Kopie eines Registers oder katholischen Kirchenbuchauszuges von Zeiselwitz. Leider ist dieser Auszug undatiert, er könnte zwar aufgrund der dort genannten 495 Einwohner aus der Zeit vor 1933 stammen, da andere Quellen für 1933 487 Ew. bzw. für 1939 nur noch 481 Ew. nennen, aber sicher ist das nicht. Ich kann auch leider nicht mehr feststellen, aus welcher Quelle dieser Auszug stammt.

Dort entdeckte ich gerade den Namen einer möglichen Verwandten von Ihnen: Hiller, Elisabeth, Bäuerin.
Ob es sich dabei um die Tochter Elisabeth von Albert Hiller und Anna Nafe handelt?

 

 

Maik Gliese (geb. Schiller)

Hannover

 

mgliese@htp-tel.de

 

Meine Urgroßmutter - Emilie Schiller geb. Hiller, am 26. Juli 1880 in Laßwitz, Kreis Neustadt O.S. hat 1902 in Dittersdorf, Kreis Neustadt O.S. Carl Schiller geheiratet , verstorben ist sie 1961 in Landshut, Bayern.

Die Eltern von Emilie Hiller sind: Franz Hiller und Marie Hiller, geb. Gerlich

Köhler Bernd

84034 Landshut

Bernd.Koehler3@gmx.de

Sehr geehrte Familie Rumpf,

es ist schon Ironie der Technik, wenn man so eben Mal in Sachen Ahnenforschung im Internet nach den Reymanns aus Kröschendorf googelt und dabei auf Ihre schöne und informative Seite stößt mit Kontaktdaten vor der eigenen Haustür !

Ich stamme über die Großmutter väterlicherseits von einem Anton Reymann ab, der am 30.9.1816 in Neustadt / Oberschlesien mit 31 Jahren eine Clara Gödel heiratete, wobei er Sohn eines Elias Reymann aus Kröschendorf war.

Ihrer Seite entnehme ich, dass Sie u.a. von einem Elias R. (geb. 1702) und dessen Sohn (geb.1727) über des Tochter Anna Maria abstammen (geb 1757).

Da "mein" Andreas R. 1785 geboren wurde, könnte sein Vater Elias als rechnerisch ein Bruder von Anna Maria oder Cousin gewesen sein.

Daher nun meine Frage bzw. Bitte, ob Sie anhand Ihrer Unterlagen und Quellen etwas sagen können, ob es da noch irgendeinen solchen weiteren Elias gegeben hat bzw. über welche Quellen man da selbst weiter stöbern könnte. Auf der tschechischen Seite gibt es online-einsehbare Kirchenbücher für das österreichisch-schlesische Eck zwischen Kröschendorf und Neustadt, Kröschendorf ist ja aber "leider" auf der polnischen als  preußisch-schlesischer Landesteil.

Ich hätte auch noch die Bitte, ob Sie mir etwas über die Todesdaten Ihrer beiden Eliase sagen können bzw. auch die deren Ehefrauen und deren Herkunft / Väter.

Mit freundlichen Grüßen

B. Köhler

Herr Damian Moskal

Historischen Kommission für den Kreis Neustadt, Heimatverein Leuber,

moskal.damian@gmail.com

 

1402 wird die Erbscholtisei von Leuber erstmalig urkundlich erwähnt. Der Dorfscholze erhielt Land als freien Besitz, bekam das Recht Brot, Fleisch und Schuhe zu verkaufen und übernahm die niedere Gerichtsbarkeit als Dorfrichter. 1597 hatte der Erbscholze 1 1/2 Hufe Land (ca. 37 ha), 200 Schafe sowie den Brot-, Fleisch- und Schuhverkauf. 1722 wurde durch Erbfolgeprobleme vorübergehend ein provisorischer Dorfschulze durch die Bauern gestellt. 1842 wurde die Erbscholtisei aufgelöst und das Land an die Bauern und Gärtner verkauft. (siehe Bauernbefreiung - Freibauern - Fürst Otto von Bismarck-Schönhausen, ab 1890 Herzog von Lauenburg) 1870 stellten die Bauern den ersten offiziellen Dorfschulzen und die Bezeichnung Gemeindevertreter eingeführt. 1937 wurde diese Amtsbezeichnung durch den Bürgermeister ersetzt.

1596 lebten in Leuber zwei Freibauern, (Bratke und Pietsch)  60 Zinsbauern und 14 Gärtner die insgesamt 35 3/4 Huben  =  865,15 ha bewirtschafteten. Zwei Huben waren frei. Von den 33 3/4 zinspflichtigen Huben zahlten die Zins - Bauern jährlich an die Schloß - Herrschaft in Neustadt:

24 Ungar. Gulden à 50 Gr.

=

1200 Gr.

zuzüglich 7 x 24 Aufgeld

=

168 Gr.

34 Gulden à 36 Gr.

=

1224 Gr.

in Groschen

=

2878 Gr.

83,5 Hl.

=

65 Gr. 3 1/2 Hl.

Summe in Gr.

=

5535 Gr. 3 1/2 Hl.

Insgesamt hatte man also an Jahreszins zu Zahlen :    153 Fl.,  27 Gr.,  3 1/2 Hl.  -  das entspricht in etwa 3323 Goldmark oder 5150 €
hierzu kamen noch die Fronarbeiten für den Landsherren.

U.Fl..(Floren)  =  Ungarischer Gulden (Dukaten) = 50 Gr. + Aufgeld

Fl. = Florin oder Gulden = 1 Taler = 36 Gr.

Gr. = Groschen = 12 Heller (Hl.)

Anders gesagt bewirtschafteten um 1600 etwa 500 Personen ca. 900 ha Land, um 1929 wurden hierfür ca. 200 Personen benötigt und im Jahr 2000 mit hoch technisiertem Gerät ca. 20 Personen.

Das Jahreseinkommen eines Vieh- oder Schweinehirten lag um 1450 bei etwa 12 Gulden, eine noch von Mönchen abgeschriebene Bibel kostete das Dreifache. Das Abschreiben einer Bibel dauerte je nach Art und Bildern zwischen vier Monaten und zwei Jahren. Erst mit der Erfindung von Gutenbergs Druckbuchstaben konnte auch der gemeine Bürger eine Bibel kaufen. Ein guter  Handwerker oder Meister hatte ein Jahreseinkommen von etwa 20 Gulden, ein schlechter 7 Gulden, Die Familie Martin Luther als Professor und dessen Ehefrau als Unternehmerin einer Herberge mit Mieteinheiten hingegen hatten ein Jahreseinkommen von etwa 800 Gulden.

 

1 Gulden = 24 Schilling = 216 Heller = ca. 500 €

oder auch

1 Gulden = 20 Schillinge = 120 Pfennige = 240 Heller

 

Zimmerleute und Schieferdachdecker verdienten während der Sommerzeit pro Tag 5 Schilling Heller ohne Kost. Die Unterbringung (Hausmiete) eines Maurers betrug jährlich 1,6 Gulden, ein Bierbrauer oder eine Hure im Frauenhaus zahlten 4 Gulden jährlich, entspricht etwa 2000 €. Bei der Hure waren Kleidung, Miete und ein warmes Essen täglich enthalten.

Ein Goldschmied leitete eine Miete von jährlich 10 Gulden. Der Preis für ein einfaches kleines Haus betrug 20 bis 30 Gulden.

So kostete 1 Brot zwischen 1 und 2 Hellern, 1 Pfund Rindfleisch 4 Heller, 1 Pfund Butter dagegen lag bei 8 – 10 Hellern, der Besuch bei einer Dirne lag bei etwa 11 Heller oder 5 Pfennigen.

1 Paar Schuhe konnte man mit 90 Hellern erwerben. Der Preis von 1 Maß Wein (Frankfurter Schenkmaß = 1,59 Liter) lag bei 10 ½ Hellern, 1 Achtel Weizen (Frankfurter Achtel = 114,74 Liter) hatte einen Preis von 149 Hellern und 1 Achtel Roggen kostete 130 Heller.

 

http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?p=274117&highlight=Geld+Wert+Taler#post274117) und http://forum.ahnenforschung.net/archive/index.php/t-68362.html

In einer Statistik über den Kreis Warburg ist als Jahresbedarf einer Arbeiterfamilie mit 4 kleinen Kindern folgendes veranschlagt:

80 Taler für Nahrungsmittel, 10 Taler für Wohnung, 12 Taler für Brennmaterial, 24 Taler für Kleidung und Wäsche, 4 Taler für Hausrat, gesamt also etwa 130 Taler / Jahr

 

Zeitraum mit Münzeinheit und Kaufkraft 1967 in DM  -  1 Taler entsprach um 1900 etwa 3 Mark. das wären 1,53 €

1622 - 1775 - 1 Reichstaler (im Durchschnitt) 32,50 - 43,20

1839 - 1855 - 1 preußischer Taler 14,70

1854 - 1863 - 1 preußischer Taler 9,00

 

1862 kostete eine Fahrt mit dem Dampfschiff nach Amerika 120 Thaler, in der Holzstuhlklasse der Auswanderer auch mal nur 60 Thaler. Setzt man die 120 Taler in Relation zu den 2500 Talern Jahresgehalt eines Ministerialrats so ist das etwa das 20 fache. Bis ins Jahr 1859 verdient ein Dorfschullehrer, in einem kleinen Dorf ohne Kirche, in Sachsen auch 120 Thaler im Jahr. Ohne Nebeneinkünfte konnte er davon nicht leben. 1873 rechnet man 50 Thaler = 150 Mark.

Fronhof: Grundherrliche Eigenwirtschaft des Mittelalters, die Gutswirtschaft auf dem herrschaftlichen Eigenland. Im Zentrum stand der Herrenhof bei angegliederten Hofgütern, von zu Arbeitsleistungen und Abgaben verpflichteten Bauern bewirtschaftet; zentrale Wirtschaftsführung durch den Herrn oder Beamte (Villicus und Meier).

Fron oder Fronde: Im deutschen Recht des Mittelalters die Grundhörigkeit eines unfreien Bauern (Hintersassen) gegenüber dem Grundherrn; auch der Frondienst innerhalb der Fron auf dem Fronhof.

Meier: [lateinisch major, „der Größere“] Maier, im Mittelalter ein vom Grundherrn eingesetzter Verwalter (Hausmeier), bis in die neuere Zeit ein landwirtschaftlicher Vorarbeiter, der die Aufsicht ausübte; in Westfalen Eigentümer eines großen Hofs.

Im Jahr 2000 würde die Pacht für 865 ha, bei einem Pachtzins von 1.000  € / ha, bei ca. 900.000 € liegen - der theoretische Verkaufswert würde sich bei einem Verkaufspreis von 15.000 € / ha auf wenigstens 13.000.000 € belaufen. Von der EU werden im Jahr 2000 für Flächenstilllegungen etwa 300 € / ha gezahlt.

Beispiel: Am 6.1.1337 kaufte Herzog Bolko von Falkenberg für 2000 Mark das Neustädter Gebiet (Landkreisgebiet der Größe in der BRD um 1970), das sind etwa 1.000.000 GM (Goldmark) und würden im Jahr 2000 (Umrechnung 1 : 10 - 1 : 20) Einheitswertbezogen etwa 15 - 20 Mio. DM entsprechen
oder
unter Berücksichtigung der Einheits - Bewertungsrichtzahl von 25,8 aus dem Jahr 1914 etwa 25,8 Millionen DM an Einheitswert entsprechen. Der tatsächliche Wert, d.h. der Zeitwert würde bei etwa 50 Mio. DM oder 25.000.000 € liegen.

Beispiel aus Warburg / Calenberg 1400 Oktober 31 (in vigilia festi Omnium sanctorum)
Der Ritter Raven van Papenhem und seine Söhne, die Knappen Johan, Curd und Raven, verkaufen mit Einwilligung des Abtes Wilbrand, des Propstes Henrich van Godelheym und des übrigen Kapitels zu Corvey (to Corveyge) und unter Zustimmung ihres Fetteren, des Knappen Borghardes van Papenhem, dem Henrich Russen, Bürger zu Warburg (to Wartberg), und seiner Frau Ilsen unter Vorbehalt des Wiederkaufsrechts ihren freien, ganzen, von Henrich Grope bebauten Hof im Feld zu Molhausen (to Mulhosen) vor Warburg und ihren vierten Teil ihres von Tolde de Lange bebauten Hofes im Feld zu Butelsdorp vor Warburg, mit dem Recht der Ein- und Entsetzung der Meier und dem Recht der Erhebung der Korngulden, der Heuer, der Hühner und Eier für 200 Mark schwerer Warburger Pfennige. Die Wiederlöse erfolgt vor deme gesworne goltsmede dar selves und myd kuntschapp byderver lude auf der Neustadt mit 200 Mark derselben Währung oder mit 60 Mark lötigen Silbers zu Warburg.
Siegelank.: Raven van Papenhem; Johan, sein Sohn; Abt Wilbrand; Propst Henrich und Kapitel; Knappe Borghard van Papenhem.

Taler: Niederländisch Daalder, skandinavisch Daler, amerikanisch Dollar, die 1484 erstmals in Tirol geprägte große Silbermünze, Guldengroschen genannt, die dem Wert eines Guldens entsprach; bald in Sachsen (1500, Klappmützentaler), Joachimstal (1518,  Joachimstaler) und vielen anderen Gebieten aufgegriffen. In den Reichsmünzordnungen wurde der Taler mit 72, später mit 90 Kreuzern als Reichstaler zur Reichsmünze erhoben und mit 28,6 g Silber festgesetzt ( Groschen). Der Reichstaler wurde vielerorts bis zum 18. Jahrhundert geprägt; bis 1871 galten 3,00 Reichsmark oder 16 Schilling als ein Taler. 1908 wurden die letzten Taler außer Kurs gesetzt. Um 1700 entsprach 1 Reichstaler etwa dem Jahreseinkommen eines Arbeiters.

Gulden: [der; zu Gold], die 1252 von Florenz als Goldgulden (oder Floren mit 3,54 g Goldgehalt entsprächen im Jahr 2000 etwa 33,63 €) eingeführte wichtigste Goldmünze des Mittelalters; bald weitgehend in Mitteleuropa nachgeprägt; 1559 silbernes Äquivalent im Reichsgulden zu 60 Kreuzern. 1679 wurde die niederländische Silbermünze (9,7 g) zu 20 Stübern eingeführt.

Goldmark: Verrechnungseinheit (durch Golddeckung abgesichert) in Deutschland 1913/14 während der Inflation bzw. vor dem ersten Weltkrieg (kein Zahlungsmittel); entsprach der Reichsmark vor dem ersten Weltkrieg und hatte den damaligen Wert von:
1 Goldmark = 1/2790 kg Feingold = 10/42 Dollar ( 1 Dollar = 4,20 RM oder GM ) und entsprächen im Jahr 2000 in etwa 3,41 €
Ein Reichstaler hatte in der Zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts etwa die Kaufkraft von 10 Goldmark im Jahre 1904.

Der Goldpreis (Feingold mit 24 Karat) im Jahr 2001 liegt bei etwa 9.500 € je kg - die Unze (28,3495 g) Feingold mit 24 Karat - heute gehandelt mit 31,1 g – lag zum Jahresanfang 2003 bei etwa 300 €  bzw. U.S.$ und die Unze Silber bei etwa 4,5 €  bzw. U.S.$

Mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 werden Taler und Gulden abgeschafft. Nun gibt es die Mark mit 100 Pfennigen. Das damalige 20 Mark Stück bestand aus 7,17 g Gold.

In ihrer Blütezeit der Hanse im 15. und 16. Jahrhundert konnte man im Gegenwert für 2 to Salz eine gutes Stadthaus erwerben. Die Tonne Salz hat im Jahr 2000 etwa einen Wert 350 €.

Im Vergleich hierzu gab es folgende durchschnittliche Bruttoeinkommen: (Mittelwert aus sämtlichen Einkommen der Arbeiter und Angestellten) Um 1850 hatte der Arbeitstag noch 12 Stunden bei 6 - 7 Wochentagen, Schichtarbeit begann um 2.00 Uhr und endete um 14.00 Uhr bzw. 14.00 Uhr bis 2.00 Uhr

 

1891 (1890 Entlassung Bismarcks)

700,00 RM / Jahr

58,33 RM / Monat

bei 250 - 280 - 300 Std./Monat, d.h. 72 Wochenstunden bei 6 Arbeitstagen / Woche

350,00 € / Jahr

1914

1.219,00 RM / Jahr

101,58 RM / Monat

bei 240 Std./Monat

610,00 € / Jahr

1920 Beginn der Weltwirtschaftskrise

3.729,00 RM / Jahr

310,75 RM / Monat

 

1.865,00 € / Jahr

1921 Börsencrash und Inflation

9.974,00 RM / Jahr

831,17 RM / Monat

 

4.987,00 € / Jahr

1933

1.583,00 RM / Jahr

131,92 RM / Monat

bei jetzt nur noch 60 Std./Woche

792,00 € / Jahr

1939

2.092,00 RM / Jahr

174,33 RM / Monat

Sekretärin 2400 RM / Jahr

1.046,00 € / Jahr

1938

SS - Obersturmbandführer im Range eines Oberstleutnant als KZ Lagerkommandant etwa 13.000 RM / Jahr + + +

1939 bis 1949

1 Reichsmark = 10 lire

  

1 US $ = 575 Lire bis 715 Lire

 

1949 am 21. September

    

  

1 US $ = 625 Lire

 

1950 (Währungsreform 1949)

3.161,00 DM / Jahr

263,42 DM / Monat

Immer noch bei 60 Std./Woche. Die 60 Std.-Woche galt bis 1955, gearbeitet wurde von 7.00 bis 18.00, an sechs Tagen die Woche. Nach der Währungsreform erhielt jeder 40,00 DM Startgeld

1.581,00 € / Jahr

1960

6.101,00 DM / Jahr

508,42 DM / Monat

bei 190 Std./Monat

3.051,00 € / Jahr

1970

13.343,00 DM / Jahr

1.111,92 DM / Monat

bei 170 Std./Monat

6.672,00 € / Jahr

2000

54.256,00 DM / Jahr

4.521,33 DM / Monat

bei 150 Std./Monat, einige Betriebe sind bereits bei 28 Wochenstunden angelangt und vielen Mitarbeitern ist das noch zuviel

27.128,00 € / Jahr

2013

Der Durchschnittsstundenlohn liegt Brutto bei 19,60 € bei 35 Wochenstunden. Die sogenannte 4-Tage-Woche beispielsweise bei Volkswagen, sie entspricht 36 Stunden an 5 Tagen, hat sich noch nicht richtig durchgesetzt außer in der Baubranche. Die jährliche Arbeitszeit liegt bei etwa 250 Tagen.

Besonders lange wird in Griechenland, Bulgarien und Polen gearbeitet. Die Niederländer arbeiten innerhalb der EU am wenigsten.

2020

Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit in Deutschland wird 1,5 – 2,0 Stunden kürzer sein als in der EU. Die durchschnittliche Arbeitszeit pro Woche wird in Deutschland bei 34,x Stunden liegen.

 

Die Mark (Goldmark) galt bis 1923 - die Reichsmark (Rentenmark 1924 - 1947) und entspräche 2012 ca. 3,50 bis 4,00 Euro.

1 Mark (1904) entspricht heute etwa 6,66 Euro – ein Packerl Leibnitz Kekse kostete etwa 30 Pfennig,   1 Mark (1915) entsprächen 3,50 Euro,   1 Reichsmark (1924) entsprächen etwa 3,60 Euro   und   1 Reichsmark (1944) entsprächen etwa 3,30 Euro.

1950 musste man für 10 frische Eier zwei Stunden arbeiten, 2007 dagegen nur noch sieben Minuten. Beim Kaffee sah es noch extremer aus. Otto-Normal-Verbraucher musste für 500 Gramm über 26 Stunden arbeiten, heute dagegen reichen gerade einmal 20 Minuten aus.

1938/39 schloss die Schauspielerin und Sängerin Zara Leander (die als Schwedin das Nazi-Regime unterstützte) Jahresgagenverträge von 300 - 400.000 RM - nur mit der UFA in Berlin - ab, das würde im Jahr 2000 einer Jahresgage in Hollywood von über 10 Mill. € entsprechen.

Der Chefredakteur beispielsweise der Zeitschrift “Hör Zu“ hatte 1952 schon ein Jahresgehalt von etwa 2,0 Mio. DM – heute wohl ein Traum und stand damals schon in keinem Verhältnis zu “Otto Normalo“.

1960 hatte schon jede dritte Familie in der BRD ein Auto oder was man als solches Bezeichnete. Der Verfasser dieser Seite, Herr Rumpf, hatte 1970 als Facharbeiter und bereits teilweiser Anstellung als noch in Ausbildung befindlicher staatlich geprüfter Techniker mit 20 Jahren ein monatliches Bruttoeinkommen von etwa 980,00 DM bei 170 bzw. 180 Monatsstunden. Ein Anfangsstundenlohn für einen Jungfacharbeiter (Gesellen) lag zu diesem Zeitpunkt bei etwa 5,10 DM bzw. 5,37 DM mit Leistungszulage (siehe Pilger)
Der Vater des Verfassers verdiente
1934 - 1937 mit ca. 22 Jahren als Sohn des Bauunternehmers Rumpf etwa 300,00 RM im Monat.
Als Vergleich hierzu sei das Einkommen eines russischen Oberstleutnants (OTL) im Jahre 2000 mit 3000 - 3500 Rubel / Monat - entspricht etwa 100,00 - 120,00 € - erwähnt, in der Bundeswehr der BRD würde dieser nach der Besoldungsstufe A 14 entlohnt. 2002 kostet eine Schachtel Zigaretten 2,50 Rubel, entspricht etwa 7 ct. und ein Liter Benzin 35 ct. was in etwa 12 Rubel entsprechen. (35 Rubel haben den Gegenwert von etwa 1 € )

Als Beispiel sei auch die Türkische Lira erwähnt. 1993 z.B. erhielten Sie für 1,00 DM etwa 20.000 Lire, 1996 etwa 80.000 Lire und 2003 lag der Wechselkurs von 1 € bei etwa 1,25 Mio. Lire.

Während der Inflationszeit 1923 stieg der Brotpreis ins Unermessliche. Im Januar 1923  kostete ein Brot 136 Mark, im Juni 555 Mark und im November 192 Milliarden Mark. Viele Firmen brachten ein Notgeld heraus, erst mit der Einführung der Reichsmark war die Zeit der vielen Nullen vorbei.

Das britische Pfund hatte 1963 einen Gegenwert von etwa 11,50 DM

Im Vergleich hierzu kosteten:

 

um / bis 1920

1951

um 1960

um 1973

um 1978

um 2000 DM

ab 2002 in €

2006

2013

 

Ackerland, 1 Morgen

= 2500 m²

400 RM

 

1.250 DM

(0,50 DM / m²)

 

 

15.000 DM

 

 

 

 

Backlohn für 1 Brot

5 - 6 Pf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benzin

90 Pfg., um 1895 kostete der Ltr. Benzin 5 Pfg. entspricht 2013 etwa 5 €

50 Pfg./Ltr.

60 Pfg./Ltr.

I. Ölkriese

70 Pfg./Ltr.

II. Ölkriese

0,90 DM/Ltr.

1,40 DM/Ltr.

1,00 €/Ltr.

1,40 € / Ltr.

1,65 € / Ltr.

 

Betriebsverrechnungssatz

 

 

4,70

 

 

60,00 - 120,00

35,00 - 70,00

94,00

 

 

Bild Zeitung

20 Pfg.

 

 

BMW 528i mit 176 PS

 

 

 

 

22.000 bis 25.000 DM

 

 

 

 

 

Bier 1 Maß

(Volksfest - Oktoberfest)

 

1,70 DM

2,00 DM

2,60 DM

4,80 DM

12,00 DM

6,20 €

8,40 €

9,60 €

 

Bier 1 Ltr. im Geschäft

 

 

 

80 Pfg.

 

 

 

 

 

 

Brot 500 gr.

12 Pf.  (01/1923 = 136 Mark)

 

20 Pf.

60 Pf.

 

2,70 DM

1,51

 

2,00

 

Butter 250 gr

 

1,40 DM

1,70 DM

1,95 DM

2,40 DM

1,70 DM

1,00 €

1,05 €

1,15 €

 

Computer, hatte etwa Schreibtischgröße (besserer Schreibautomat mit Magnetbändern)

95.000,00

2.000,00 Tower

990,00

Notebook

500,00

Citroen Ente 2 CV

 

 

Mitte 1963

kostete das De-luxe-Modell (mit hinteren Seitenfenstern) ab Auslieferungslager Köln 3.600 DM– damals etwa 6 - 7 - 8 Monats-Durchschnitts-Bruttolöhne eines Facharbeiters. Unter Berücksichtigung der Inflation entspricht dies 2012 der Kaufkraft von etwa 7.200 Euro.

Bohrmaschine

nicht entstört

1965

kostete einen Facharbeiter-Wochenlohn, ein Maurer verdiente 4 DM/Stunde bei 44 Wochenstunden

Stereoanlage

(bei gleichem Standart)

1.900

 

400

 

 

 

Eiskonfekt, 1 Stck.

1930 – 2 Pfg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erntehelfer Tagelohn

1902 etwa 1,50 RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrrad

1931 - 65,00 DM

 

 

 

 

250,00

 

 

 

 

Fernseher

 

1.000

 

 

 

 

 

 

 

 

Ford Taunus, 12 m

 

 

5.825

 

 

 

 

 

 

 

GOGGO - Mobil

 

1957

3.500

 

 

 

 

 

 

 

Heizöl

 

 

9 Pfg. / ltr.

 

 

 

 

70 ct. / Ltr.

 

 

Kaffee, 1/4 Pfund,

Fa. Clips, Bremen

50 Pf (sehr gute Qualität)

 

 

 

 

4,00 DM

 

 

8,00

 

Kinder - Fußballspiel

(Tipp-Kick)

4,50 Goldmark (RM)

 

 

 

 

 

 

30,00

 

 

 

um / bis 1920

1951

um 1960

um 1973

um 1978

um 2000 DM

ab 2002 in €

2006

2013

 

Mensch ärgere Dich nicht

Spiel 35 Pfg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mohrenkopf, 1 Stck.

4 Pf.

 

 

 

 

20 Pf.

 

 

 

 

Opel Commodore GS/2.8 mit Vinyldach, 145 PS

 

 

 

 

17.000 bis

19.000 DM

 

 

 

 

 

Opel Doktorwagen 4/8 mit 4 Zyl., 8 PS und 1029 ccm

3.950,00 RM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Porsche 356

 

10.000

DM

 

 

 

 

 

 

 

Priester / Lehrer

in Süditalien bz-bx.net/.../v3_s2ew_consultazione.redir_allegati_doc?

um 2002

etwa 850 € netto im Monat

Putzfrau

 

 

 

 

 

 

 

 

10,00

 

Rechenschieber

 

 

30,00

 

 

 

 

 

 

 

Renault R4 Kult – Auto

Krückstockschaltung

etwa

7.500 DM

 

Salzhering, 1 Stck.

4 Pf.

 

 

 

 

1,60 DM

 

 

 

 

Schokolade 100 gr.

15 Pf.

 

50 Pf.

 

 

1,30 DM

 

 

 

 

Semmel / Brötchen, 1 Stck.

2 Pf.

 

5 Pf.

10 Pf.

 

40 Pf.

20 ct.

 

30 ct.

 

Stromkosten kW/h

1900 = 40-60 Pfg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stromzählermiete / Monat

1930 - 25 Pfg.

 

 

3,20 DM

 

 

5,40 €

 

 

 

Stundenlohn Facharbeiter

1900 = 25 Pfg.

1920 = 1,30 RM

1,05 DM

1,90 DM

5,50

 

25,00 DM

12,50 €

 

25 - 27 €,

VW / AUDI

 

Stundenlohn Facharbeiter

1942 = 81 Pfg.

81 Pfg.

 

 

 

 

 

 

 

 

Stundenlohn Hilfsarbeiter

1942 = 75 Pfg.

 

1,44 Krupp

 

 

 

 

 

22 €, AUDI

 

Stundenlohn Lehrling im I. Lehrjahr

1942 = 25 Pfg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tageszeitung / Monat

1 RM

 

4,20

 

 

32,00 DM

 

 

 

 

Taschenrechner

HP 36

 

1.600

 

20 DM

 

 

 

 

Taschenrechner Texas

TI 30

 

 

480

 

40 DM

 

 

 

 

Vespa Roller, 100 ccm, ca. 3,8 PS, Neupreis

1946 = 90.000 Lire, 100 Lire, waren etwa 0,57 DM

ca. 520

 

 

 

 

 

 

 

 

um / bis 1920

1951

um 1960

um 1973

um 1978

um 2000 DM

ab 2002 in €

2006

2013

 

Vorarbeiter

 

 

2,50 DM

 

 

 

 

 

 

 

VW - Käfer, Export, 34 PS

(stehende Scheinwerfer und Chromstoßstange)

 

1967-69

4.490 bis

4.600

 

Sonderpreis bis 1999

13.999 -15.000 DM Modell Mexico

 

 

 

 

VW - Käfer, Standart

(Lieferzeit ca. 1 Jahr)

2.400

3.800

 

 

 

 

 

 

 

VW - Käfer, Taxi

 

2.000

 

 

 

 

 

 

 

 

VW Golf CL, 4-türig

1,6 ltr. 51 kW

 

 

 

um 1990

22.600 DM

29.700 DM

 

 

 

 

VW Golf, 50 PS

(Fz-Vorstellung)

 

Mai 1974

= 7.995 DM

Bj. 1977 ca.

LS Modell ca.

10.000 DM

11.000 DM

 

 

 

 

 

Waschmaschine

 

2.280

 

 

 

 

 

 

500

 

Wiese, 1 ha

 

 

 

 

 

45.000 DM

 

 

 

 

Ziegelsteine, 1000 Stck.

25 RM (Reichs Mark)

 

 

 

 

2.500 DM

 

 

 

 

Zigarette 1 Stck.

 

4 - 5 Pf.

7 Pf.

8,5

 

 

 

22 ct.

 

 

 

 

 

 

 

 

um / bis 1920

1951

um 1960

um 1973

um 1978

um 2000 DM

ab 2002 in €

2006

2013

 

 

Die obigen Beispiel sind reine theoretischer Betrachtungen und eigentlich auf die Verhältnisse im Jahr 2000 nicht umzurechnen, der Zins- oder Steuersatz wie er in damaligen Zeiten mit dem 10. Teil bezeichnet wurde reicht heute auch nicht mehr aus.

 

Verwunderlich: Im Jahr 2012 war der deutsche Autofahrer bereit, etwa 3 x soviel für ein Auto zu bezahlen wie 1980, d.h. nicht, das der Autopreis 3 x so hoch ist.

 

Der Verfasser dieser Seiten bekam mit 10 Jahren, also im Jahr 1960 ein neues Fahrrad, schon mit einer Drei-Gang-Schaltung. Das erste gebrauchte und "Führerscheinfreie" Moped1965, eine Zündapp und sein erstes neues Moped, eine Kreidler 1966. Im Herbst 1968 gab es einen gebrauchten VW Käfer für 3500,00 DM. Der Liter Benzin kostete etwa 45 - 50 Pfg. und ein Schoppen Bier mit 0,25 ltr. in der Gastwirtschaft gab es für 35 Pfg., drei Schoppen für eine Mark. Der Stundenlohn eines eben ausgelernten Jung-Gesellen als LKW-Schlosser bei den Henschel-Werken lag brutto bei 5,37 DM.

 

 

 

1534

Im Urbarium der Stadt Neustadt wird erstmals ein Bauer Paul Nafe aus Leuber genannt. Es ist davon Auszugehen - Überlieferungen zufolge - das Herr Paul Nafe zu dieser Zeit zuzog bzw. aus dem Fränkischen (Richtung Nürnberg - Stuttgart) einwanderte. (Ostkolonisation - Ostbesiedlung)

1567

Zuzug eines Michel Hyller aus Ratibor (Racibòrz) bei Katowice

1571

Erwähnung eines Gärtners Andreas Hiller aus Casimir (Caslav), ca. 30 km süd-westlich in der heutigen Rep. Ceska (ehemalige Königreich Böhmen - den späteren Habsburger und Österreichisch-Schlesien)

1657

Geburt eines Franz Nafe am 28.9.1657, gest. 19.1.1732

1684

Heirat des Michael Nafe, geb. 28.9.1657 mit Eva - Unbekannt -, geb. 1662. Aus der Ehe ging Sohn Elias mit sechs Geschwistern hervor.

18.4.1723

Heirat des Elias Nafe, geb. 26.4.1697 mit Ursula Borgert, geb 20.8.1702 in Buchelsdorf. Aus der Ehe ging Sohn Johann Georg mit sechs Geschwistern hervor.

20.2.1724

Heirat des Elias Reimann, geb. 17.3.1702 in Kröschendorf mit Christina Ratke, geb. 3.2.1702 in Kröschendorf. Aus der Ehe ging Elias mit zwei Geschwistern hervor.

3.1.1746

Heirat des Hans Rehmet, geb. 13.12.1717 in Kröschendorf mit Anna Maria Schneider, geb. 17.8.1728 in Kreiwitz. Aus der Ehe ging Sohn Hans hervor.

13.11.1752

Heirat des Elias Reimann geb. 25.10.1727 in Kröschendorf mit Eva Maria Völkel, geb. 29.1.1733 in Kröschendorf. Aus der Ehe ging Tochter Anna Maria hervor.

18.6.1765

Heirat des Johann Georg Nafe, geb. 10.3.1740 mit Anna Thillmann, geb. - nicht bekannt - . Aus der Ehe ging Sohn Johann Georg mit sieben Geschwistern hervor.

3.2.1777

Heirat des Hans Rehmet, geb. 9.2.1750 in Kröschendorf mit Anna Maria Reimann, geb. 2.6.1757 in Kröschendorf. Aus der Ehe ging Tochter Anna Susanne hervor.

1.7.1783

Heirat des Hans Friedrich Kahlert, geb. 8.2.1761 in Siebenhuben mit Anna Kuntze, geb. 18.10.1763 in Achthuben. Aus der Ehe ging Sohn Martin mit zwei Geschwistern hervor.

17.6.1800

Heirat des Johann Georg Nafe, geb. 5.2.1776 mit Magdalena Kaul, geb. - nicht bekannt -, gest. im Kindbett am 26.8.1809 nach dem fünften Kind. Dieser Ehe entstammt der Sohn Franz Josef. Aus der zweiten Ehe (30.5.1813) mit Anna Rosina Hay, geb. - nicht bekannt - ergingen neun Kinder.

29.4.1811

Heirat des Martin Kahlert, geb. 5.12.1787 in Achthuben mit Anna Susanne Rehmet, geb. 1.3.1785. Aus der Ehe ging Tochter Rosa mit zwei Geschwistern hervor

1834

Heirat des Franz Josef Nafe, geb. 11.7.1807 mit Josepha Ramisch, geb 4.11.1812 in Schönau, Krs. Leobschitz. Aus der Ehe ging Sohn Johannes Richard mit acht Geschwistern hervor. Franz Nafe teilte den Hof. Sohn Franz, geb. 25.9 1849, blieb auf dem Hof. Sein Bruder Richard, geb. 2.3.1845 bekam die Hälfte des elterlichen Hofes und gründete die Linie mit der Tochter Anna Nafe, geb. 26.9.1889

17.1.1842

Heirat des Andreas Ungeraten, geb. 1820 mit Rosa Kahlert, geb. - nicht bekannt -.Aus der Ehe ging Tochter Anna Ungeraten mit vier Geschwistern hervor.

um 1870

Geburt des vorletzten Besitzers des Freibauernhofes Franz Nafe, geb. 25.9.1846, gest. 19.2.1925

ca. 1870

Heirat des Herrn Franz Hiller, geb. 1843, mit Theresia Simon geb. im Mai 1848 in Kreiwitz oder Jassen. Aus der Ehe gingen der Sohn Albert mit sechs Geschwistern hervor. Herr Hiller aus Dittersdorf heiratete in die Familie Nafe bzw. in den Hof ein.

18.7.1876

Heirat des Johannes Richard Nafe, geb. 2.3.1845,  mit Anna Ungeraten, geb. am 20.12.1856. Aus der Ehe ging die Tochter Anna hervor.

19.3.1885

Geburt des Josef Nafe, letzter Besitzer des Stammhofes. Dieser wurde vertrieben und starb am 19.1.1957 bei Northeim in Niedersachsen

um 1900

Geburt des letzten Besitzers des Hofes Franz Nafe, geb. 29.4.1889, gestorben am 28.12.1975 (nach der Vertreibung 1945) in 38364 Esbeck, dem heutigen Schöningen in Niedersachsen

10.2.1914

Heirat des Herrn Albert Hiller, geb. 28.10.1886  mit Frau Anna Nafe 26.9.1889, aus der Ehe gingen die Kinder 
Margarethe, Josef, Cäcilia, Anna, Hedwig, Maria, Hildegard, Gerhard, Alfons, Heribert, Franz und Elisabeth hervor,  drei Kinder verstarben im Kindsalter. Zu dieser Zeit hatte der Hof eine Betriebsgröße von ca. 70 Morgen Land. (etwa eine Schlesische Hube) Erst durch die Reformgesetze (Erbhofgesetz) Hitlers im dritten Reich von 1933 wurden die Ländereien nicht mehr geteilt und die Landwirtschaft wurde an nur einen Nachkommen weitergegeben.

 

Der Nafe - Hiller Hof um

Hochzeit des Albert Hiller mit Frau Anna Nafe

und den Kindern Marga, Hedl, Lisl, Maria und ????? so um 1930

Das nachfolgende Bild zeigt einen Teil der Familie Albert Hiller II mit den Töchtern Maria (rechts), Hilde (halb rechts), den Eheleuten und links Tochter Hedl, um 1940

26.9.1946

Heirat von Maria Hiller geb. am 26.9.1921 in Leuber, Oberschlesien, gest. 17.1.2013 und des Eisenbahners Karl Ortwein, geb. 17.4.1923 in Magdeburg, gest. 19.12.1985, aus der Ehe gingen drei Kinder hervor:
Christa Michl, geb. Ortwin, 16.2.1947 in Volkmarsen mit den Kindern Manon 3.8.1971 und Eike 11.6.1980
Irene Rumpf, geb. Ortwein, 28.7.1952 in Volkmarsen
Rita Genau, geb. Ortwein, 7.6.1959 in Volkmarsen mit Tochter Claudia 3.2.1981

20.7.1973

Heiratete Frau Irene Ortwein, geb. 28.7.1952 in Volkmarsen Herrn Dipl.-Ing. (Univ.) Rudolf Rumpf, geb. am 5.6.1950 in Breuna, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.
Nadine Rumpf, 16.9.1975 in Volkmarsen / Waldeck  -  verheiratete Fischer mit den Kindern Bastian und Katja

Stefanie Rumpf, 17.8.1977 in Kempten / Allgäu
Die junge Familie verzog 1975 nach Kempten / Allgäu und 1979 nach Landshut / Niederbayern 

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