Die Familien
 Rumpf  - Pilger  -  Ortwein - Hiller
Online 2000



Die Pilger`s - Vorfahren von Anna

Der Herkunftsname bzw. der Familienname Pilger - Pilgrims (aus dem lateinischen Peregrinus  =  Fremder) waren Wallfahrer, die aus religiösen Motiven zu einem heiligen Ort aufbrachen.

Die Hessen waren ursprünglich ein Stamm im Siedlungsgebiet der germanischen  Chatten. In der Völkerwanderungszeit siedelten sie zwischen Eder, Fulda und Lahn; d.h. rund um den Vogelsberg, durch  Bonifatius (fällen der Donar-Eiche in Geismar / Fritzlar) wurden sie christianisiert. Die  Ludowinger, das führende Grafenhaus, waren zugleich Landgrafen von Thüringen.

Wichtige Kreuzungspunkte der Fern- und Landstraßen der Region  waren Paderborn mit den Bundesstrassen 1 (Hellweg), B 64 und B 68, Marburg, Fulda und Fritzlar (fränkischer Stützpunkt Frideslar, einer Pfalz Karls des Großen) Südlich der Stadt Fritzlar z.B. kreuzen sich

die B 3 (alte Fernstrasse Freiburg / Breisgau – Frankfurt / M – Kassel – Hannover (Hildesheim B1 Kreuzung) - Hamburg

die B 253 (alte Fernstraße Köln – Erfurt - Leipzig)

die B 450 (alte Fernstrasse Würzburg - Fulda - Hersfeld - Paderborn - Bremen) und neuerdings die A 45.

Im thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg gelang es, Hessen von Thüringen zu lösen. Heinrich I., das Kind, wurde 1264 Stammvater der hessischen Fürsten; er erhielt die Anerkennung der neuen Landgrafschaft und ihre Erhebung zum Reichsfürstentum. Nach verschiedenen Teilungen vereinigte Philipp der Großmütige alle Landesteile und führte 1526 die Reformation ein. Nach seinem Tod wurde Hessen unter seine vier Söhne geteilt.

Der älteste Sohn, Landgraf Wilhelm IV., der Weise, wurde Begründer des Fürstenhauses Hessen-Kassel, das bis 1866 herrschte. Es wurde unter Wilhelm (IX.)I. durch den Reichsdeputationshauptschluß 1803 zum Kurfürstentum (Kurhessen) erhoben. Nach dem Deutschen Krieg 1866, in dem Kurhessen auf der Seite Österreichs stand, wurde es von Preußen annektiert.

Hessen-Darmstadt, die jüngere Linie, stand immer auf der Seite der Habsburger und daher oft gegen Hessen-Kassel. Landgraf Ludwig X. wurde 1806 als Ludwig I. Großherzog, nachdem er dem Rheinbund beigetreten war. Das Land kämpfte im Deutschen Krieg 1866 auf österreichischer Seite und musste die Landgrafschaft Hessen-Homburg (Nebenlinie seit 1622) und den Kreis Biedenkopf an Preußen abtreten. 1918—1945 war Hessen-Darmstadt Freistaat; 1945 kam der rechtsrheinische Teil zum Land Hessen, der französisch besetzte Teil (Rheinhessen mit Worms, Mainz und Bingen) zu Rheinland-Pfalz.

Hessen-Nassau wurde 1868 aufgrund der Annexion im Deutschen Krieg als preußische Provinz gebildet aus Kurhessen, Herzogtum Nassau, der Freien Stadt Frankfurt und anderen Gebieten; Hauptstadt: Kassel. 1944 wurden daraus zwei Provinzen, die 1945 mit den rechtsrheinischen Teilen von Hessen-Darmstadt zu Groß-Hessen vereinigt wurden. Durch die Verfassung von 1946 wurde der Name in Land Hessen geändert.

Sachsen zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges

 

 

Osnabrück um 1845

Dortmund um 1820

Die Grenze zwischen Niederdeutsch und Mitteldeutsch (Benrather Linie) verläuft von Aachen über Benrath in östlicher Richtung nördlich von Siegen, Kassel, Harz, südlich von Magdeburg und dann nach Nordosten. Durch den Nordwestlich Teil Nordhessens verläuft diese Sprachgrenze zwischen dem gesprochenem Plattdeutschen und dem Hochdeutschen. Diese Region war in früheren Zeiten immer Streitobjekt zwischen Westfalen und Hessen, selbst ein Großteil der Bevölkerung im nördlichen Wolfhager und Hofgeismarer (Geismar) Land fühlt sich schon rein Sprachbedingt mehr mit dem alten, also früheren Sachsen und Ost - Westfalen (Warburg - Calenberg, Desenberg) verbunden als den Hessen zugehörig. Die Herren von Spiegel aus Daseburg bauten die erste ökumenische Kirche (am Teutoburger Wald) in Deutschland. Charakteristisch für den Norden Deutschlands, den Be-Ne-Lux und den Skandinavischen Ländern sind die Fachwerk- und Backsteinhäuser. Bis zu Beginn des 30 - jährigen Krieges (1618) durften Backsteingebäude nur von den Edelleuten, Brauern und Kirchen gebaut oder bewohnt werden. Der Bier- oder Schnapsbrauer deshalb, weil er dem Klerus den zehnten zahlte - der Rest der Landbevölkerung lebte in den Remisen der Edelleute oder in "Lehnhütten". Schreiben konnte man aber schon und nannte diese Zeichen Runen.

Hannovers  Münden um 1845, aus Fulda und Werra entsteht die Weser

Bremen von der Westseite um 1820

Einige Maßangaben aus der Zeit bis 1918 die teilweise auch noch Heute Ihre Gültigkeit haben::

1 Flämische Hube

=

60 - 68 Morgen

1 Fränkische Hube

=

130 - 180 Morgen

1 Schlesische Hube

=

16,8 ha = 30 Schlesische Morgen

1 Schlesischer Morgen

=

56 a (Ar)

1 Schlesische Hube

=

65,8 Preußische Morgen

1 Preußischer Morgen

=

25,8 a (Ar)

1 Meile (M)

=

2.000 Ruten  =  24.000 Fuß  =  7532,485 m

1 Rute

=

12 Fuß  =  3,766 m

1 Fuß

=

12 Zoll  =  144 Linien  = 0,314 m

1 Zoll 

=

12 Linien  =  2,615 cm (heute 2,54 cm)

1 Elle

=

25,5 Zoll  =  0,66938 m

1 Klafter

=

1,883 m

1 Quadratmeile

=

56,738 qkm

1 Quadratrute

=

14,184 qm

1 Morgen

=

180 Quadratruten  =  2553,224 qm

1 Centner

=

110 Pfund  =  51,448 kg

1 Pfund

=

32 Lot  =  467,404 g

1 Lot

=

14,606 g

1 Last

=

72 Scheffel  = 3957,192 Liter

1 Scheffel

=

16 Metzen  =  54,964 Liter

1 Malter

=

12 Scheffel  =  48 Viertel

1 Schock

=

4 Mandeln  =  60 Stück

1 Stück Garn

=

32 Ellen

1 Unze (im alten Rom ein Zwölftel eines Ganzen)  =  1 Ounce

=

28,3495 g, heute 31,1 g

24 Karat (k)  =  1000,00 Einheiten (g)

1 Karat  = 41,67 Einheiten (g), bei Edelsteinen 0,2 g entspricht 1 Caruba

 

Das Pilger - Haus um 1925 mit Ehefrau Amalie im oberen Fenster sowie August und klein Anna vor der Haustür, die kleinere Schwester war bereits verstorben

und eine Radierung um 2000

 

August Pilger im Jahre 1919 der in Neheim - Hüsten, Soest, Hamm und zum Schluss in der Union in Dortmund sein Geld verdienen durfte. Als Technik – Freak musste er dann schon vor 1939 einen TORO Traktor mit Kettenantrieb kaufen der in etwa so aussah wie das Foto aus dem Internet bzw. ein Panzer ähnelte. Nach dem II. Weltkrieg begnügte er sich mit einem Deutz - 19 und 11 PS

torro.jpg

Deutz-19.11.jpg

 

Arnsberg um 1840

Soest - Osthofer Tor um 1850

 

Pilgers Anna 1924

Pilgers Anna 1939

 

Die erhaltenen Kirchenbücher beginnen ab 1661

24.5.1701

Heirat des Bäckermeisters Johann Conrad Wiemann, geb. am 20.12.1675 in Wolfhagen mit Anna Maria Schlenke, geb. am 5.7.1682 auf der Malsburg

1725

Heirat des Bäckermeisters und Gerichtsschöffen Johannes Wiemann, geb. am 16.7.1702 in Breuna mit Anna Maria Poschemann, geb. 1698 im Waldeckchen.
Die Schreibweise des Namens wurde nunmehr geändert.

1769

Heirat des freien Landwirtes und Kirchenältesten Franz Heinrich Weymann, geb. am 6.1.1736 in Breuna mit Anna Christina Rumpf, geb 3.7.1746 in Breuna

1793

Heirat des freien Landwirtes Phillipp Weymann, geb. am 10.10.1772 mit Anna Maria Hartmann, geb. am 24.12.1769 in Breuna,

um 1830

Heirat des Georg Heinrich Weymann, Schneider in Breuna, geb. am 6.3.1804 mit Anna Maria Cöster, geb. am 21.6.1803 in Deisel /Diemel

um 1860

Heirat des Drexlermeisters Franz Christoph Weymann, geb. am 23.7.1843 in Breuna und Fredericke Zens aus Oberelsungen (Escheberg - v.d. Malsburg) geb. am 12.12 1845. Die Tochter Fredericke soll aus deren Familie allein in Deutschland zurückgeblieben sein, der Rest der Familie Zens wanderte in die U.S.A. aus. (3 Brüder)

um 1870

Heirat des Herr Heinrich Pilger, Sattler in Breuna und Elise Rumpf, der erste Ehegatte von Frau Rumpf  - ein Herr Staab, aus der Ahnenreihe der Familien Zappe verstarb, ein Halbbruder verzog nach Dortmund, ein Halbbruder in die U.S.A. und einer nach Chile (Los Angeles / Región del Biobío) und wurde Schuhfabrikant. Weitere Vorfahren konnten bisher nicht ermittelt werden.
Zu dieser Zeit gehörte die Braut in der Hochzeitsnacht noch dem Landsherren

um 1900

Der Vorzeigeverwandte von Frau Amalie Weymann, der Schwager Herr August Waßmuth, geb. 1885 in Niederelsungen oder auf der Malsburg wurde zu Kaiserszeiten Offizier der Dragoner (leichte Kavallerie) in Hofgeismar und während der Zeit des 100.000 - Mann - Heeres Major und Oberstleutnant. Nach der Machtergreifung Hitlers und dem Überfall auf Russland fiel er am 23.2.1942 als General im südlichen Abschnitt der Ostfront.

 

Albert Weimann, 2. von rechts, zu Weihnachten 1917 im Lazarett Giessen nach einer Verwundung in Frankreich

16.11.1919

Herr August Pilger, geb am 16.11.1890 in Calenberg, aufgewachsen auf der Malsburg und in Breuna, gest. 1963, heiratet Amalie Weymann, geb. am 8.1.1889 in Breuna, gest. 1973, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Tochter Anna Christine, geb am 30.6.1921 und deren Schwester Maria, geb.1923 die nach der Geburt verstarb. Bereits mit 18 Jahren arbeitet August Pilger in den Stahlwerken der Dortmunder Union und wurde dort Werkmeister. In den Wirren der Nachkriegszeit ab 1918 und der Weimarer Republik mit der folgenden Rezession ging er zurück nach Breuna.

1946

Heirat des Paares Anna Pilger, geb am 30.6.1921 in Breuna, gest. 18.2.2013 und Fritz Rumpf, geb. am 26.4.1915 in Kassel / Hessen der nach dem Tod seiner leiblichen Mutter um 1919 mit dem Vater nach Köln verzogen war und wider in Breuna landete - aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor:
Ursula Hartmann, geb. Rumpf - Faber, 7.10.1944 in Breuna
Dipl.-Ing. (Univ.) Rudolf Rumpf, geb. 5.6.1950 in Breuna

Der Cousin von Anna Pilger, Herr Fritz Weymann, geb. 1925, wurde mit 17 Jahren als Kettenhund ?? zur SS Zwangsverpflichtet und landete / überlebte im KZ in Dachau (Nach Erzählungen war er mit dem Dienst wohl nicht ganz einverstanden) Die Tätowierung am Unterarm bereitete ihm dann nach dem Einmarsch der Alliierten noch weitere Probleme.

1965

Tochter Ursula heiratete 1963 Herrn Ewald Hartmann, geb. am 30.11.1939 in Breuna, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor::
Hartmut Hartmann, geb. 9.4.1964 in Arolsen / Waldeck
Armin Hartmann, geb. 17.2.1965 in Arolsen / Waldeck

1975

Sohn Rudolf heiratete 1973 eine Frau Irene Ortwein, geb. 28.7.1952 in Volkmarsen, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Die junge Familie verzog nach Kempten / Allgäu und 1979 nach Landshut / Niederbayern

Nadine Rumpf, 16.9.1975 in Volkmarsen / Waldeck, verheiratete Fischer mit den Kindern Bastian und Katja

Stefanie Rumpf, 17.8.1977 in Kempten / Allgäu

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Tel.:         +49 - (0) 8743 - 1070
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