Die Familien

Rumpf  -  Pilger  -  Ortwein  -  Hiller

Online 2000


 

Der Herkunftsname bzw. der Familienname Rumpf mit den Abwandlungen Rumpff, Rumph, de Romph, Rumpfinger oder Rumpf….. meint den Kurzleibigen, Klobigen ähnlich dem wie Schmahl, Schmale, der Schmächtige oder Stumpf, d.h. die Rumpf ´s wurden wohl nach ihren Körpereigenschaften benannt.

 

Wahrscheinlich, vermutlich aber fälschlicherweise werden in vielen Veröffentlichungen die Familienname Rump, Rumpp, Rumpen, Romb, Rumphius oder Rumpel….. mit denen der Rumpf ´s in einen Topf geworfen. In der Regel haben diese beiden Namen nichts miteinander zu tun, außer, es handelt sich um eine alternative Schreibweise oder aber die beide Namen wurden im Plattdeutschen miteinander vermengt (de Rump ´s) oder es ist wirklicher Blödsinn. Die Rump `s waren entweder Süßwasserfischer odg. und der dazugehörige Familienname wurde nach demselbigen Fisch benannt (Plattdeutsch) oder, was aber nahe liegender ist, sie waren Fuhrleute und Rumpelten mit ihrem Karren (dem “Rump“ – ein zweirädriger Wagen) auf den Hellwegen. (oft auch als Holländische Strasse bezeichnet) Ob das Rumpel-stilzchen der Gebrüder Grimm mit diesen Verwandt ist mag wohl mehr ein Scherz sein - ich weiß es nicht, auch nicht, ob der Kurzleibige oder Klobige (Rumpf) auf dem Hellweg geRUMPelt ist.

Unsere Familie trägt den Beinamen “De Rüters“ Rüter( aus riutære) – ist der, der das Land rodet oder urbar macht. Er war aber auch Söldner, berittener Krieger oder Landsknecht. Auch gab es Einwirkungen aus dem niederländischen Ruyter (aus rupta gleich Rotte) die aber erst etwa ab den 15. Jahrhundert.

 

Die Straßen- / Ortsbezeichnung “Auf dem Rott / Rottweg.“ o.dgl. ist im altdeutschen Sprachgebrauch eine alte Flurbezeichnung, die auf die Rodung (altdeutsch Rott) des Flures hinweist. Das Roden von Waldflächen wurde in früheren Zeiten als "Rott" bezeichnet. Die so genannte Rottwirtschaft war ein Verfahren zur Gewinnung - nicht nur - von Brennholz oder zum Zwecke der Siedlung,

 

Nach meinen mir vorliegenden Informationen, Erkenntnissen und Überlieferungen von Verwandten sind aber beide Namen nordwest – und mitteldeutschen Ursprunges (Germanisch) und finden besonders entlang der Hellwege mit seinen Zubringern (Amsterdam, Eindhoven, Duisburg sowie die Nord - Südverbindungen von Bremen, Augsburg und Hamburg, Salzburg) eine starke Konzentration. Der bekannteste unter den Hellwegen (Salzstraßen) führte von Antwerpen über Aachen, Dortmund, Soest, Paderborn, Braunschweig (Gotha - Goslar), Magdeburg, Berlin (Danzig - Warschau) nach Königsberg und bildete später einen Teil der Bundesstrasse 1. Viele dieser Städte waren Mitglieder der Hanse und man sprach die gleiche Sprache, der plattdeutsche (Niederdeutsche) Sprachgebrauch (ein Mix aus Englisch, Flämisch, Dänisch) dieser gesamten Region rechtfertigen diese Aussagen. Hauptverbreitungsgebiete der Rumpf `s in nördlichen Mitteldeutschland sind das Münsterland, Westfalen, Sauerland, südliches Niedersachsen und Hamburg. Die süd-westliche Konzentration an Rumpf `s scheint eine andere Richtung oder Herkunft zuhaben bzw. konnte bisher nicht eruiert werden.

Erstmalig erwähnt wurden – meines Wissensstandes – die Rumpf `s und Rump`s um 1200 in den Kirchenbüchern von Paderborn und Münster und waren im Großraum um Soest - Dortmund - Arnsberg - Erwitte - Rhoden ansässig. Die Rumpf`s in Breuna sollen um 1500 aus dieser Gegend zugezogen / eingewandert sein.

 

Mehrer Rumpf `s aus Breuna wanderten über Bremerhaven und New York (das ehemalige deutsche Stadtviertel in New York gibt es nicht mehr) in den Südosten der U.S.A. aus, ich bin einer dieser Überlebenden in Deutschland. Einige der Familien Rumpf Rumph Roumph, Rump(h) leben heute in den nördlichen Niederlanden (Rückkehrer aus Südafrika), Südafrika, Österreich sowie den US-Staaten Louisiana, South and North Carolina, Cincinnati / Ohio, Georgia, Oregon, Indiana und Brooklyn.

Erst durch die Veröffentlichung der Familienseiten im Internet (1998) ergaben sich verstärkte Kontakte zu Namens- und Blutsverwandten, auch zu Einwanderern in die U.S.A. deren Vorfahren zum größten Teil aus der Region Kassel - Hannover - Paderborn - Dortmund kamen und wesentlich mehr Interesse an Ihren Wurzeln haben.

 

 

Namen sind nicht Schall und Rauch – sind keine Wappen oder Siegelringe! (außer Vollwappen des Adels und der Kirche)

Vorgenannte Namen, speziell die Beinamen der "Schüdder-rump, Schüdde-rump(f) und Schüddell-rumph“ sollen sich in einigen Wappen widerspiegeln oder enthalten sein, mir persönlich sind keine Vollwappen, die auch in der Deutschen Wappenrolle (DWR) eingetragen sind, bekannt. Nur beim Adel kann man durchweg das Vorhandensein eines alten Wappens voraussetzen.

Wappen- oder Siegeldeutungen die mit den Rumpf `s in Verbindung gebracht werden sollen vermutungsweise - möglicherweise auch Wunschweise - im Wappen von Wanne-Eickel, den Stadtwappen von Gotha und Goslar zu finden sein. Ob die Rumpf `s selbst ein eigenes Wappen besaßen erscheint mir unwahrscheinlich. Viele der kursierenden, sich im Umlauf befindlichen und wahrscheinlich größtenteils nachgebildeten Wappen sind - das behaupte ich - möglicherweise Erfunden. Als Wappenvarianten und Deutungen finden wir – Rotes Schild, mit silber - weißen Winkel - Pfeilen nach oben und unten, ähnlich dem Chevron - Logo - mit auf der Spitze stehende Rauten und Sternen, Balken- oder Halbhakenkreuz, Kringerl, Grünen und blauen Helmen, Neger und Mohren in der Helmzier sollen Venedig vermuten lassen, nur Purpur habe ich noch nicht gesehen. Ich betrachte es als Quatsch, die Namensgebung in Italien war wesentlich früher als die in Nord- oder Mitteldeutschland, trotzdem, es gibt auch Rumpf `s in Italien / Sizilien. (www.Sizilien-Sicily-Sicilia.de)

 

Von Titeln, Wappen und Siegeln geht seit Jahrhunderten eine große Faszination aus. Die Wappen- und Siegeldeutung ist mannigfach. Leider war und ist das allgemeine Interesse an diesen Intarsien sehr viel größer als die Bereitschaft sich diese in einer vernünftigen Ausbildung selber zu erarbeiten.

Es gibt königliche, religiöse, Stadt und Handelswappen und natürlich die dazugehörigen Siegel. Ich für meinen Teil der Familie habe eine vollakademische Ausbildung und ein Siegel für die Sachverständigentätigkeit, mehr als ausreichende berufliche Anerkennung, meine Vorfahren waren / sind größtenteils, und das seit Jahrzehnten, selbstständig gewesen, haben eine recht passable und ansehbare Referenzliste und Familiengeschichte  -  mir ist das Genug. Ein Familienwappen das nur für private, persönliche und nicht einmal zu Werbezwecken benutzt werden darf ist schön.

 

Im Jahr 2000 wurden auf der Telefon - CD etwa 2100 Einträge der Rumpf `s in Deutschland gezählt. Bei einer Familiengröße von 2,7 Personen je Familie ergeben das insgesamt etwa 5.700 Rumpf `s in Deutschland, das entspricht bei einer Gesamteinwohnerzahl von 80 Mio. einen Bevölkerungsanteil von 0.007 %

Der Verfasser dieser Seite stammt aus dem Ort Breuna, einem 2000 Seelen zählendem Ort im westlichen Landkreis Kassel, etwa 4 km entfernt von der Westfälischen Grenze. Dieser Ort zählt wohl im Verhältnis zur Einwohnerzahl gesehen mit zu den wenigen Orten, die eine der größte Konzentration an Rumpf `s innerhalb der gesamten Bundesrepublik haben. Nachfolgend einige Daten und Großräume die mit Rumpf ´s “überflutet“ sind:

 

PLZ

Stadt

Einwohner

Einträge Rumpf

Anzahl Rumpf

% - Anteil

10000

Berlin

Zuzug von Rumpfs aus Breuna

3.500.000

60

162

0,005

21000

Hamburg

Zuzug von Rumpfs aus Breuna

1.700.000

80

216

0,005

26826

Weener / Ems

15.000

13

35

0,23

28200

Bremen / Bremerhaven

Zuzug von Rumpfs aus Breuna

700.000

10

27

0,004

30659

Hannover

Zuzug von Rumpfs aus Breuna

530.000

20

54

0,01

31141

Hildesheim

110.000

20

54

0,05

34000

Kassel

Zuzug von Rumpfs aus Breuna

200.000

70

189

0,095

34379

Calden / Nordhessen

Zuzug von Rumpfs aus Breuna

3.000

12

32

1,07

34479

Breuna, westl. Landkreis Kassel, BAB Dortmund

Geburtsort Verfasser

2.000

22

60

3,0

35614

Aßlar Lahn / Dill

13.000

24

65

0,5

35630

Ehringshausen / Lahn-Dill

4.500

25

68

1,5

35745

Herborn Lahn / Dill

21.000

20

54

0,26

44000

Dortmund

Zuzug von Rumpfs aus Breuna

600.000

21

57

0,009

48100

Münster, Westf.

270.000

13

35

0,01

56626

Andernach Koblenz

30.000

11

30

0,1

59174

Kamen / NRW

Zuzug von Rumpfs aus Breuna

50.000

32

86

0,17

60000

Frankfurt am Main

600.000

35

95

0,015

061000

Halle / Saale

290.000

10

27

0,009

63450

Hanau / Hessen

90.000

25

68

0,07

66879

Niederstaufenbach, Gem. Kollweiler, Baumholder,

Landstuhl, Rheinland Pfalz

300

10

27

9,0

70188

Stuttgart

600.000

7

19

0,003

76000

Karlsruhe, Baden

280.000

9

25

0,009

77815

Bühl, Baden-Baden

25.000

14

38

0,15

80000

München

Zuzug von Rumpfs aus Breuna

1.300.000

33

90

0,007

99734

Nordhausen / Harz / Thüringen

Zuzug von Rumpfs aus Breuna

49.000

22

60

0,12

 

In Jahrzehntelangen Nachforschungen, Gesprächen mit älterem Mitbürgern, Verwandten und Bekannten, Kirchenbüchern in Marburg, Paderborn, Münster und in Hoeksche Waard te Heinenoord sowohl von mir als auch von Vorfahren konnte das überhaupt erst zusammengetragen werden. Hiermit möchte ich mich bei all diesen Menschen recht herzlich bedanken. Für jeden Rat, Tipp, Fehler oder Belehrung bin dankbar.

 

Gut finde ich die noch im Aufbau befindliche Internetseite von Rumpf `s unter         www.rumpf-ahnenforschung.de        wann gibt es das erste Rümpfe-Treffen? Dank gilt auch an Herrn Jacob de Romph, Pfarrer Pannekoek und Frau Sophie-Charlotte Feuerstein, alle aus Holland, die ein Buch über die Rumpf`s geschrieben und übersetzt haben.

Nachfolgend einige interessierte Rumpf `s mit deren Links, schön wäre es, wenn mir einige der Herrschaften beim Mailwechsel ihre Neue Anschrift geben würden.

 

Name

Herkunft

Jetziger Ort

Großraum

Internet oder mail

L. Vogelaar

Rumpf, Romph, de Romph / Breuna

3274CH Heinenoord

Rotterdam / NL

lvogelaar2@hotmail.com

Sherry Kaseberg

Rumpf - Käseberg / Breuna

Wasco, Oregon und Carolina

U.S.A.

sherryk@gorge.net

Robert H. Rumpf

Rumpf / Breuna

North Carolina

U.S.A.

Uwe Rumpf

63571 Gelnhausen

webmaster@rumpf-ahnenforschung.de

rumpf-ahnenforschung.de

Gregory Rumph

Rumph / Kassel - Hannover

Cincinnati, OH

U.S.A.

Peter Rump(h)

Rumph

Brooklyn, NY

U.S.A.

Christian Rumpf

Österreich

aon.912307946@aon.at

Mechthild Rumpf

Rumpf / Breuna

30167 Hannover

Mechthild.Rumpf@t-online.de

Neale S. Brown

Rumpf Rumph / Breuna

South Carolina

U.S.A.

rebcav@cnnw.net

Roy Bryant

Rumpff

U.S.A.

Charles Rump

GB

Tollkirch@hotmail.com

Stephan Rumpf

stephanrumpf@zutty.de

Jürgen Sprenger

Rumpf, Rumpäus / Breuna

Soest, Bad Marienberg

Lippstadt

juergen@ralfsprenger.com

Donna Ivery

Rumph

Orangeburg District, S.C.

U.S.A.

Frohböse

Rumpf / Breuna

Westerland - Sylt

Hamburg

Frohboese.Sylt@t-online.de

Claire Roumph

Roumph / Nordhessen - OWL

New York

U.S.A.

R. Hollerand

Rumpf

Houston Co. GA

U.S.A.

Klaus Rumpf

Vorfahren kamen aus dem Raum Kaiserslautern

Jürgensgaarder Str. 9 e

24943 Flensburg, Tel.: 0461-26500

KlausRumpf@t-online.de

Christoph Rumpf

Ritter Rump zu Wenne

Ehringshausen / Sauerland

 

Christoph.Rumpf@web.de

Rumpf  B. M.

 

Berlin

 

bumiru@googlemail.com

Anke Dilcher

Schwiegermutter ist eine geborene Rumpf

Espenau / Meimbressen

Kassel

anke.dilcher@freenet.de

Sabine Etzrodt

Urgroßmutter war eine Rumpf

Niederlande

Uthleben / Nordhausen

mansfeldchristine@yahoo.nl

Werner Strehl

Nachfahre Rumpf / Breuna

Neu-Ulm

Werner-Strehl@t-online.de

Michael Rumpff

Butzbach bei Frankfurt / M

Melbourne, Victoria, Australia

Australien

mrumpff@optusnet.com.au

 

Geschichtliches:

Aus einzelnen Germanenstämmen wie den Ostfalen und Chatten entstammen die Sachsen [wohl zu althochdeutsch sahs, "Kurzschwert“], d.h., sie waren westgermanische bzw. deutsche Volksstämme, verschmolzen mit Chauken, Angrivariern, Cheruskern, Resten der  Langobarden und Chatten sowie anderen Stämmen und Stammesteilen. Die im südwestlichen Sachsen angesiedelten Ostfalen und Chatten hatten ihr Siedlungsgebiet etwa west- und östlich der Weser, ausgehend von Minden / Westf., Bramwald, Solling, Vogler, Hils, Ith, Osterwald, Süntel, Deister, Bückeberge, Wesergebirge, hin zum Reinhardswald, Eggegebirge, Teutoburger Wald und Wiehengebirge.

Ein Teil eroberte im 5. Jahrhundert mit Angeln und Jüten England (Angelsachsen). Möglicherweise wurde bereits der Dudelsack, im heutigen Sauerland noch gespielt, zu dieser Zeit schon "exportiert". Das eigentliche Siedlungsgebiet der Sachsen erstreckte sich von der Elbe und nördlich davon bis hin zum Niederrhein mit Nordhessen und Thüringen.
In dem Gebiet der Sachsen entwickelte sich ein loser Verband von vier Stammesgruppen: Westfalen, Engern, Ostfalen und Nordalbingier, die allmählich ein sächsisches Stammesherzogtum herausbildeten. Grenzstreitigkeiten mit den Franken führten aber in den Sachsenkriegen Karls des Großen (772-804) zur Unterwerfung der Sachsen (Widukind), erzwungenen Christianisierung und Eingliederung in das Frankenreich. Erste Christianisierungen erfolgten unter Bonifatius, angelsächsischer Benediktinermönch und Missionar, eigentlich Wynfrith Winfrid,* um 675 in Wessex, † 5. 6. 754  in Dokkum (Erschlagen in Friesland), begraben in Fulda.

Die Cherusker waren ein germanischer Volksstamm nördlich vom Harz zwischen Weser und Elbe gelegen; von den Römern seit 4 n.Ch. unterworfen. Sie zerbrachen, an der Spitze eines germanischen Völkerbunds unter Führung ihres Fürsten Armin durch die Schlacht im Teutoburger Wald, 9 n.Ch., die römische Macht in Germanien. (Publius Quintilius Varus, römischer Feldherr, als Legat in Germanien (Varusschlacht mit dem später bekannt gewordenen Ausspruch des Cäsars: Varus, Varus - wo sind meine Legionen) beging später Selbstmord. Mit der Ermordung Armins 19 n.Ch. wurde die Einheit der Cherusker durch innere Fehden zerstört. Im ersten Jahrhundert kam der östliche Teil unter den Einfluß der Chatten.

Kultstätten, Freilegungen und Fundstellen wie die Externsteine bei Detmold , eine Gruppe von 13 freistehenden Sandsteinfelsen (bis 38 m hoch) im südöstlichen Teutoburger Wald; wahrscheinlich eine ehemalige germanische Kultstätte sowie das Fehmegericht in Ehringen / Volkmarsen (Wolkmersen), Veme [mittelhochdeutsch, „heimliches Gericht“], im Mittelalter aus den Grafengerichten in Westfalen, die unmittelbar dem König unterstanden, entwickelte Freigerichte; sie beanspruchten Zuständigkeit über todeswürdige Straftaten (Fehmgericht) im ganzen Reich. Unter Oberleitung des Stuhlherren und Vorsitz des Freigrafen fanden die Freischöffen, die jede ihnen bekannt gewordene Femetat selbst vor Gericht bringen konnten, auf der Gerichtsstätte (Freistuhl) das Urteil. Bei Ausbleiben des geladenen oder Flucht des verurteilten Beschuldigten wurde dessen Verfemung (Ächtung) ausgesprochen, die jedem Schöffen das Recht gab, ihn zu töten.

Oder die neuerliche Funde an Hünengräber im Grenzgebiet zu Niedersachsen und Ostwestfalen (Hofgeismar, Reinhardswald) belegen das.

Externsteine um 1840

Porta Westphalica um 1840

Aus dem welfisch-braunschweigischen Fürstentum Calenberg-Göttingen-Grubenhagen wurde 1692 (Ernst August I.) das Kurfürstentum Hannover, mit dem 1705 auch das Fürstentum Lüneburg vereinigt wurde. 1714—1837 war Hannover mit Großbritannien in Personalunion verbunden; sie wurde aufgelöst, weil die weibliche Erbfolge (in England Viktoria) in Hannover nicht galt. 1807 bzw. 1810 ging Hannover im Königreich Westfalen auf, wurde aber 1814 als Königreich Hannover neu gebildet. 1866 unterlag Hannover im Deutschen Krieg gegen Preußen bei Langensalza: Die  Welfen wurden entthront, Hannover preußische Provinz; seit 1946 Kerngebiet des Landes Niedersachsen. (Siebenjähriger Krieg 1756—1763)

Das Königswahlrecht wurde endgültig durch die Goldene Bulle Karls IV. von 1356 gegen die Kurie zugunsten der Kurfürsten entschieden. Auch die Städte hatten dank ihrer wirtschaftlichen Macht an Einfluß gewonnen. Die Hanse errang ab 1370 im Stralsunder Frieden immer größere Bedeutung.
(siehe auch Oranjen und Hessen - Nassau)

Schaumburg - Lippe: ehemaliges (germanisches) Land des Deutschen Reiches, östlich der Weser. Die Linie Schaumburg-Lippe (oder  Bückeburg) des Hauses Lippe gründete Graf Philipp I. (* 1601, † 1681), der 1643 einen Teil der Grafschaft  Schaumburg erbte, von dem er jedoch nach dem Westfälischen Frieden (1648) nur die Ämter Stadthagen, Bückeburg, Arensburg u. a. kleine Gebiete behielt. Mit dem Beitritt des Grafen Georg (1787-1860) zum Rheinbund 1807 wurde Schaumburg-Lippe Fürstentum. 1867 trat Fürst Adolf (1860-1893) dem Norddeutschen Bund und 1871 dem Deutschen Reich bei. 1918 entstand ein Freistaat Schaumburg-Lippe in der Weimarer Republik, der sich 1922 eine demokratische Verfassung gab; seit 1946 gehört Schaumburg-Lippe zu Niedersachsen (Regierungsbezirk Hannover). 1640 starb das Geschlecht der Schauenburger mit Otto VII. aus. Die Ländereien wurden geteilt: Pinneberg wurde von Dänemark eingezogen, ein Teil von Schaumburg fiel dem Herzog von Braunschweig-Lüneburg zu, den Rest teilten sich Hessen-Kassel und der Graf Philipp zur Lippe;  Schaumburg-Lippe.

Cassel um 1840, hier und in Göttingen wirkten die Gebr. Jacob und Wilhelm Grimm um 1848 und sammelten Märchengeschichten (Deutsche Märchenstrasse)

Die eigentlichen Herren bis 1918 waren der Baron von der Malsburg zu Schloß Escheberg, (hier soll Emanuel Geibel, 1815 - 1884, das Volkslied "Der Mai ist gekommen" gedichtet haben), die Herren von Itter und die Fürsten von Calenberg (v. Papenheim, v. Borkloh, Bischöfliches Lehen) und im angrenzenden westlichen Gebiet die ehemalige Residenz der Fürsten von Waldeck und Pyrmont im Schloß von Arolsen (18. Jahrhundert), bis 1929 war Arolsen Hauptstadt des Fürstentums  Waldeck.
Das Fürstentum setzte sich aus der Grafschaft Waldeck und dem Fürstentum Pyrmont zusammen. Die Grafen von Schwalenberg (seit 1189 Grafen von Waldeck) gelangten in den Besitz der Burg Waldeck, wurden im 15. Jahrhundert dem Landgrafen von Hessen lehnspflichtig und konnten 1631 ihr Gebiet um die Grafschaft Pyrmont erweitern. Seit 1712 waren die Wildunger (eine Linie aus dem Geschlecht derer von Waldeck) erbliche Reichsfürsten. Das Fürstentum war seit 1807 Mitglied des Rheinbunds und seit 1815 des Deutschen Bundes. Seit 1867 verwaltete Preußen das Land. Seit 1918 war Waldeck Freistaat; 1922 kam Pyrmont und 1929 auch das Kernland Waldeck an Preußen. Während des III. Reiches war der Fürst im Beraterstab des "Führers".
Die Wewelsburg, als Germanenfeste, bei Paderborn sollte Ihren letzten Höhepunkt als Kader- und Eliteschmiede des Nazi - Regimes erleben.

Der wirtschaftlich noch zur Warburger Börde gehörende Teil Nordhessens spricht Plattdeutsch und gehört sprachlich gesehen zu Nord- bzw. Nordwestdeutschland und hat mehr kulturelle Bindungen zu Dortmund, Paderborn oder Bielefeld als nach Frankfurt / M.
Vorfahren der Rumpfs sollen Überlieferungen zufolge sich noch vor dem 30 jährigen Kriege (Westfälische Friede 1648) auch aus dem Raum Hessisch Oldendorf - Detmold Pyrmont - Blomberg - Bielefeld angesiedelt haben, Nachweise hierzu konnten bisher nicht erbracht werden.

 

Münzen, Maße und Gewichte ab 1624: (Kassel / Nordhessen / Waldeck / Paderborn / Westfalen)

Münzen:

1 Taler (Gulden) = 1 Reichstaler = 2 Mark

1 Reichstaler = 32 Albus = 384 Heller

1 Schilling = 12 Pfennig (Groschen)

1 Kopfstück = 4 Groschen

1 Albus = 12 Heller = 8 Pfennig

 

 

Getreideeinheiten:

1 Malter = 4 Viertel = 64 Metzen

1 Mut = ca. 750 Liter

1 Kasseler Viertel = 16 Metzen = 160 Liter (ca. 116,2 kg)

1 Metze (Spimt) = 4 Becher = 10 Liter ( ca. 7,26 kg)

 

Flächenmaße:

1 Acker = 150 Quadratruten (roe) = 2.386 m²

1 Quadratrute = 15,9 m²

1 Hufe = durchschnittlich 30 Morgen

1 Morgen = 2.500 m²

1 Viertel Land = 625 m²

 

 

Holzabmessungen:

1 Fuder = ca. 16 Eimer

 

Flüssigkeitsmengen:

1 Viertel = 8 Liter

 

 

 

 

Teilsippe der Rümpfe etwa um 1910

und aus dem Jahre 1915

In der Mitte des rechten Fotos in der Uniform eines Fähnrichs Herr Hans Christian Rumpf, oben links im Bild dessen Ehefrau vor dem Stammhaus "David" in Breuna / Nordhessen. Nach dem Kriegsende 1918 und dem Zusammenbruch des Kaiserreiches verzog Herr Christian Rumpf nach Köln. Ein Teil der seinerzeitigen Familienmitglieder und Verwandten verzogen wieder zu Vorfahren in die U.S.A. und Südafrika die bereits ausgewandert waren.

 

Die vielen Kinder - bis zu 18 Geschwister - und Nachkommen, Kind und Kegel, ehelich und außerehelich, die in den Registern zu finden sind bedarf eines immensen Aufwandes.

Diese zu verfolgen kann nur von jemanden nachempfunden werden, der solche Nachforschungen angestellt hat und nie damit fertig wird.

 

Nachfolgende Familienchronik verfolgt immer nur den Mannesstamm

 

Erste nachgewiesene Erwähnungen der Namen Rumpf / Romph / Römph und sind seit Beginn der kirchlichen Register ab 1661 in Breuna ansässig. Weitere Erwähnungen sind in den Büchern von Rhoden zu finden wo der erste Rumpf um 1492 als Beamter der Herren von Waldeck tätig war und einer von Ihnen etwa 100 Jahre später zu denen derer von der Malsburg wechselte. Er arbeitete im Gut / Schloss Laar (Lahr) bei Zierenberg und konnte lesen, schreiben und rechnen.

http://regiowiki.hna.de/Wussten_Sie_schon...%3F_Unbekanntes_Waldeck-Frankenberg

.....dass Jacob de Romph aus Holland ein Buch über die Familie Rumpf - die heute noch in Volkmarsen ansässig ist - geschrieben hat? Das Buch wurde vom früheren Breunaer Pfarrer Pannekoek, ebenfalls aus Holland, herausgegeben. Das Buch in holländischer Sprache wurde von Sophie-Charlotte Feuerstein ins Deutsche übersetzt.

..... dass die Familie im Ortssippenbuch Rhoden nicht Rumpf, sondern Rump genannt wird? (aus den Daten der Familie Rumpf, Rhoden - Breuna) Heinrich Friele, Rhoden

..... dass erst Anfang des 17. Jahrhunderts mit Hartmann Rumpf (gest. 1604) der Name Rumpf nach Breuna und somit in den Raum Volkmarsen kam? Wahrscheinlich war Hartmann Rumpf Beamter der Herren von der Malsburg. Mit Burckhard Rumpf (getauft 3. August 1643 in Rhoden) erscheint der Name zum letzten Mal in Rhoden. (aus den Daten der Familie Rumpf, Rhoden - Breuna) Heinrich Friele, Rhoden

..... dass die Familie Rumpf ursprünglich aus Rhoden kommt? Ende des 15. Jahrhunderts lebte dort ein „ein Rumpf von Adel“, Hermann, der Truchseß (Inhaber eines Erzamtes), der ab 1497 gräflicher Beamter in Rhoden war. Er wurde wahrscheinlich 1470 geboren. Es wird vermutet, dass die bürgerliche Familie Rumpf einem Bastard der adeligen Familie Rumpf entstammt. (aus den Daten der Familie Rumpf, Rhoden - Breuna) Heinrich Friele, Rhoden

..... dass die Geschichte der Familie Rumpf laut Ahnenforschung in Rhoden und Breuna im Jahr 1470 in Rhoden begann? Die Familiengeschichte der Holländischen Seite endete im 18. Jahrhundert, als einer der Urahnen nach Holland auswanderte. (aus den Daten der Familie Rumpf, Rhoden - Breuna) Heinrich Friele, Rhoden

um 1495

erscheint in Rhoden erstmals ein J. Rumpf als Bürger und Beamter von Rhoden, geb. ca. 1470, gest.1527 in Rhoden, er  hatte eine Schwester. Er kann vom Großraum Soest / Erwitte zugezogen sein oder es wird aber auch berichtet, er sei als Bastard zur Welt gekommen.

1510

Geburt von Hartmann Rumpf als Sohn von J. Rumpf in Rhoden, gest. 1575. Man war nun eine bürgerliche Familie, Landwirt und Schöffe von Rhoden.

um 1540

Geburt von Johann, gest. 1602 und Henrich Rumpf , geb.1555, gest. 1609 in Rhoden als Söhne zu Hartmann, Bürger und mittlerweile größter Landwirt in Rhoden. (Truchseß = Hofamt als Erzamt oder Erbamt)

um 1570 / 75

Geburt der Brüder Johann, Curt und Hartmann Rumpf als Mann vom Raatsherrenstand und "Hartmann Erben", Söhne von Johann. Hartmann Rumpf wurde am 17.10.1625 in Rhoden begraben.

Bis 1570

wird ausschließlich Hartmann Rumpf sen. als einziger Bürger mit dem Namen Rumpf in Rhoden vermeldet. Mittlerweile besaß Hartmann Rumpf 54 Morgen und 39 Parzellen in Rhoden und 18 Morgen und 15 Parzellen in Mengeringhausen, nach heutiger Rechnung insgesamt ca. 30 ha, was zu damaliger Zeit sehr, sehr viel war. Außerdem war er noch Schöffe und Stadtrat.

Erst ab 1570 wird Johann Rumpf in den "Fruchtrechnungen" genannt der in Rhoden verblieb.

1589 / 1597

wird ein C(J)asper und Henrich Rumpf als "Hartmann Erben" genannt. Die Erbpacht blieb immer im Besitz der Ursprungsfamilie. Henrich starb 1609. Jaspers Sohn Casper starb 1615.

1592

Geburt von Hartmann Rumpf in Rhoden, gest. 1664 in Breuna, Sohn von Henrich.

1600

Geburt von Johann Rumpf in Rhoden, gest. 1638 in Breuna, Sohn von Henrich und wohnte später in Listingen.

1604

Hartmann Rumpf, Sohn von Henrich, übersiedelte wohl mit seinen Eltern nach der Malsburg (Hiddesen "Breuna" / Eschberg / Laar). Offensichtlich ging man im Erbschaftsstreit auseinander. Er war Beamter der Herren von der Malsburg als Chef der örtlichen Schöffenbank und Bürgermeister (Grebe). Sein Sohn Georg hatte ebenfalls das Amt inne. Der Rest der Rumpf`s, d.h. eine Familie verblieb in Rhoden. Hartmann Rumpf setzte sich als ältester Sohn von Henrich dafür ein, das die Aufteilung des Erbes flott voran ging und schrieb 1628 von Laar hierzu einen Brief an den Grafen von Waldeck.

seit Febr. 1605

war Johann Rumpf geb. 1570, gest. 1624. Nachfolger seines Vaters Hartmann Rumpf in Rhoden.

1616

Hartmann Rumpf aus Laar hatte ein zweites Domizl in Brune (Breuna), Offensichtlich lebte auch seine Schwester Ursula in Breuna - Geburtsjahr und Sterbedatum sind noch nicht bekannt.

1621

Georg Rumpf wird als Sohn von Hartmann geboren und wird sowohl Landwirt, Zimmermann und Bürgermeister als auch Miterbe von Hartmann.

29.6.1628

schreibt Hartmann Rumpf wegen Erbproblemen an den Grafen von Waldeck, dass sein Vater seit beinahe 19 Jahren tot ist, also verstorben um 1609 und sechs minderjährige Kinder nachgelassen hat. Ein Kind galt als minderjährig, wenn es noch nicht das 25. Lebensjahr erreicht hatte oder unverheiratet war.

1635

Hartmann Rumpf erhält 2 Hufen Land zu seinen bereits 4 Hufen (etwa 30 ha) eigenem Land vor Breuna und Rhöda. Der Vorbrsitzer hieß Heidemreich. Er besaß somit etwa 45 ha.

um 1637

Hartman Rumpff  -  Ursula Rumpff  -  Joan (Johann) Rumpff:
Antrag auf Anerkennung von Kriegsschäden nachdem der Oberste Joan von Lütersheim mit seinen Truppen einmarschiert war und Hartmann einen Schaden von 5 Pferden im Wert von 100 Talern, Kühen, Schweinen, Roggen, Hafer, Brot, Butter, Käse, Bettbezüge, Leinen, Hühner und Hähne, insgesamt einen Wert von 259 Talern, zufügte. Sein Knecht Georg, unzweifelhaft sein Sohn, hatte einen Schaden von 6 Talern. Hartmann hatte den größten Schaden von allen Einwohnern des Dorfes.

1644

Wurde der Breunar Zehnte an Hartmann verpachtet, die Pacht zahlte er an die Herren von der Malsburg. Sein Knecht und Sohn wohnte in einem Spier / Spiker. Zum ersten male wird ein Jörg (Geörgen) Rumpf erwähnt.

Geburt von Johann Herrmann Rumpf

um 1648

Den Ort Breuna gab es zu dieser Zeit noch nicht, nur eine Ansiedlung. Hiddesen, zwischen Breuna und der Malsburg gelegen, wurde während des 30-jährigen Krieges zerstört und der etwas entfernt liegend Weiler Breuna wurde erweitert / neu aufgebaute.

Ort / Weiler Brune  - [(Erwähnungen um 1257 Westf.; Brun 1400)] am Brunsberge gelegen, hieß fortan Breuna, am Braunsberg gelegen. Die erhaltenen Kirchenbücher beginnen ab 1661. Während des 30-jährigen Krieges (1618 - 1648) stellte die Familie Rumpff - Besitzer eigener Ländereien - einen Antrag auf Anerkennung von Kriegsschäden - zwei Rumpfs sollen in die “Neue Welt“ ausgewandert sein.

1661

Die Familie Rumpf wird von Anfang an in den kirchlichen Registern zu Breuna geführt, sie ist zwar eine der wichtigen Familien in Breuna jedoch keine alteingesessene, d.h., die Rumpf`s sind durch Landerwerb vor / während des 30-jährigen Krieges zugezogen bzw. von Hiddesen / Gemeinde Malsburg (Laar) übersiedelt. In allen Orten der Gemeinde Malsburg gab es vor dem 16. Jahrhundert keinen Rumpf. Die üblichen Nachnamen in Breuna lauteten Weymann, Schwedes, Raabe

25.4.1662

getauft Johann Rumpf, gest. 25.10.1745, Taufpate ist Hartmann Rumpf

1674

Georg (Geörgen) Rumpf wird als Nachfolger von Hartmann Rumpf erwähnt und bewohnte bereits ein Haus. (Beim Pfarrhaus / Zehenthaus / Meierei)

21.8.1689

Beerdigung des Urban Christoph von der Malsburg. Georg Rumpf der Grebe (Schöffe) des Barons war durfte mit insgesamt 14 Trägern den Leichnam tragen. Ein Grebe hatte auch Gehalt / Einkommen. Der Grebe Rumpf als Vorsteher einer größeren Gemeinde erhielt 2 Viertel Roggen. Der Grebe (Vogt) von Wettesingen, Georg Mantel, (Gut Wettesingen) erhielt 7 Metzen Roggen. Wettesingen gehörte zur Hälfte nach Calenberg.

um 1690

Erwähnung von Johann Herrmann Rumpf, Sohn vom Georg, wahrscheinlich der Vater des um 1720 wiederum ausgewanderten Johannes Rumpf

 

Herr Werner Strehl meldet: Der Vater des oben genannten Johann Georg war aber nicht Georg sondern Johann Hermann Rumpf *1656 in Breuna + 11.2.1737 in Breuna verh. mit Elisabeth Lefrath am 1.12.1684.

1697

stirbt Georg Rumpf

um 1720

Heirat des Johann Georg Rumpf, Sohn von Georg, geb. am 4.1.1688 in Breuna mit Margarethe Elise Peppe, geb. im Calenbergisken - Warbesken Lanne (Ostwestfalen). Der Bruder, Herr Johannes Rumpf  wanderte im jungen Mannesalter mit einigen Freunden und Bekannten  in die "Neue Welt" aus. (offensichtlich in die Gegend des heutigen South Carolina) Herr Johannes Rumpf wurde Vater mehrerer Söhne und um 1740 Vater einer Tochter Luise von deren Nachfahren die Amerika - Informationen stammen. Später trug man den Namen Rumph. Der Rest der Geschwister verbleibt am Geburtsort bzw. im Grenzgebietes zu Detmold – Westfalen

Ein Teil dieser Nachkommen folgte vom Südosten der Staaten dem Oregon Trail in 1861 / 62 und 1882 und leben jetzt in Wasco im nordöstlichem Oregon (Kaseberg – Rumpf)

www.wheatacresranch.com

www.wheatacres.com

www.kaseberg.com

www.sherman-county.com

www.shermanmuseum.org

deren Nachkommen wiederum leben jetzt in The Dalles und Baker City / Oregon. Der Staat hat etwa eine 2/3 Größe der Bundesrepublik und nur ca. 3 Mio. Einwohner.

27.1.1745

Heirat des Hans Heinrich Rumpf, geb. am 18.8.1718 in Breuna mit Anna Margarethe Böckenhorst (Buchenhorst), geb. am 17.4.1722. Kinder Hans Christian Rumpf, Anna Christina Rumpf,

1763

Beginn des sieben jährigen Krieges in Europa und des Krieges in der Neuen Welt zwischen Preußen - England und Österreich - Frankreich - Russland zu dem auch junge Soldaten aus Breuna eingezogen wurden und auf der Seite Englands kämpften.

1769

Heirat von Anna Christina Rumpf geb. 3.7.1746 in Breuna mit Franz Heinrich Weymann

um 1780

Heirat von Hans Christian Rumpf mit....

und hatte ca. 10 Kinder, einige gingen in die Staaten.

um 1800

Neuordnung Europas durch und nach Napoleon, dessen Bruder Jerome in Kassel residierte.

um 1820:

Stammhaus Rumpf (Hausname Rüther) in Breuna, einem damals etwa 1000 Einwohner zählenden Dorfes im damaligen Grenzgebiet vom Kurfürstentum Hessen - Kassel und Ost - Westfalen. Als eigentliche Grenze bzw. kulturelle Grenze war die Sprachgrenze vom Plattdeutschen zum damaligen Hochdeutschen anzusehen. Noch heute wird in den Gemeinden des nördlichen und nördwestlichen Grenzgebietes zu Westfalen, Höxter, Detmold, Corvey, Waldeck, Oranjen und Schaumburg - Lippe das Plattdeutsch gesprochen und gepflegt und ist in keinster Weise mit dem Hessischen verwandt. (siehe hierzu auch die Vorfahren Pilger )

um 1850

Herr Heinrich Johannes Christian Rumpf hatte 12 lebende Geschwister und ehelichte eine Frau Elise Uloth aus Breuna, wie bereits oben erwähnt wanderten einige Geschwister in die "Neue Welt" und nach Südafrika aus da einige Vorfahren dort bereits Fuß gefasst hatten. Die Namen änderten sich teilweise in Rumph und Rompf, Nachkommen der Südafrikaner (Buren) leben heute in den nördlichen Niederlanden. An der großen Auswanderungswelle in dieser Zeit sollen über 5 Mio. Deutsche beteiligt gewesen sein. Der deutsche Adelsverein versprach den Auswanderern Land und Reichtum in Texas. Hierfür war ein Betrag von 600 Gulden zu zahlen. Korrupte Makler und Fürsten trieben den Verein in den Untergang. Land und Reichtum gab es für die Auswanderer nicht - größtenteils nur totale Armut und Tod in Auffanglagern. Die Rumpfs waren schon früher ausgewandert und hatten in der neuen Welt bereits Fuß gefasst. Die Überfahrt ins "gelobte Land" von Bremerhaven nach New York dauerte unter den primitivsten Umständen etwa 70 Tage. Um 1870  kostete die Überfahrt "nur" noch etwa den Jahresverdienst eines Handwerkers oder Gesellen. Das Schiff selbst, d.h. die Anschaffungs- Neubaukosten waren nach etwa 4 - 5 Fahrten bezahlt, pro Ladung transportierte man ca. 250 Personen. Käuflinge, auch weisse Sklaven genannt, waren Auswanderer, die die Überfahrtkosten nicht bezahlen konnten und dann nach der Ankunft vom Kapitän für eine bestimmte / begrenzte Zeit verkauft oder versteigert wurden.

um 1860:

Ein Vorzeige- oder Paradenachkomme von Christian RumpfCaptain Jacob Rumph wird als Südstaatler unter dem Nordstaaten - General Sherman Commander of the Cavalry Company (Bürgerkrieg 1861 - 65)

um 1868:

Vom Stammhaus Rumpf (Rüthers  David) verblieben zwei Brüder im Geburtsort Breuna, ein Bruder (Heinrich) wanderte zum Onkel in die U.S.A. aus, zwei Schwestern verzogen nach Kassel, ein Bruder ging nach Südafrika (Fritz), ein Bruder (Konrad) wollte nach Amerika auswandern und blieb durch Heirat in Bremerhafen (bei Nachkommen des Verwandten von David Rumpf geb. 1722, gest. 1765) hängen, die Brüder Hermann und Christian Rumpf, geb. 9.6.1883 in Warburg / Westf. (Schaumburg-Lippe) verzogen nach Köln; später zog Bruder Hermann wieder zurück nach Breuna, ein Bruder wurde im Krieg 70/71 vermisst - der Verbleib der restlichen zwei oder drei Geschwister ist nicht mehr bekannt, hiervon soll aber ein Bruder wohl bei der Wilddieberei erschossen worden sein und eine Schwester soll nach München verzogen sein. (verheiratete Wagner)

um 1870

Deutscher Krieg und Deutsch - Französischer Krieg

Geburt von Frau Emmi / Emma Wetterau aus Kassel, Am Jungfernkopf, um 1885-90, gest. um 1935 ?? und begraben auf dem Hauptfriedhof an der Holländischen Strasse in Kassel. Mutter von Fritz Rumpf und erster Ehefrau von Christian Hans Rumpf. Deren Nachkomme, ein Herr Michael Wetterau in 34128 Kassel, zeigte kein Interesse an den Nachkommen. (unsichtbar Kampwiesenweg 9, 0561-887564)

9.6.1883

Geburt von Christian Hans Rumpf in Warburg / Westf, Großvater des Verfassers

um 1920: 

Ende des I. Weltkrieges. Zweite Verehelichung um 1938 in Köln von Christian Hans Rumpf mit Frau Wanda Rumpf, geb. Kornek, geb. am 14.7.1888 in Aachen, stammend aus den Familien Kornek in Aachen und Machowitz (Jüdischer Abstammung / Halbjuden) in Bonn und Köln. Der Sohn Fritz stammt aus der ersten Ehe des Hans Christian Rumpf, der bereits vor dem Tod seiner leiblichen Mutter mit dem Vater nach Köln verzogen war und nach dem II. Weltkrieg wieder in Breuna landete.

Das Rumpf - Wohnhaus mit Mitarbeiter- und Bediensteten - Wohnhaus (rechts) in Bensberg / Bergisch - Gladbach um 1935

Opa fuhr bereits ein Auto der Marke “Wanderer“, hatte einen Chauffeur sowie eine “Mamsell“

Die "Dürscheider Hütte" war um 1800 eine ehemalige Eisenhütte

 

 

Köln um 1840

Köln - Alter Markt um 1845

Um 1920 von Breuna nach Köln -  Arbeitsbescheinigung vom Bauunternehmer
Hans Christian Rumpf für seinen Sohn Fritz

1946

Heirat des Paares Fritz Rumpf, geb. am 26.4.1915 in Kassel / Hessen als einziger Sohn der Eheleute Christian Rumpf aus Köln und Stiefmutter Wanda Kornek aus Aachen mit Frau Anna Rumpf, geb. Pilger, am 30.6.1921 in Breuna, gest. 18.2.2013, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor:
Ursula Rumpf - Faber, verh. Hartmann, geb. am 7.10.1944 in Breuna
Dipl.-Ing. (Univ.) Rudolf August Christian Rumpf, geb. 5.6.1950 in Breuna

1965

Tochter Ursula heiratete 1963 Herrn Ewald Hartmann, geb. 30.11.39 in Breuna, mit dem sie zwei Kinder zeugte:
Hartmut Hartmann, geb. 9.4.1964 in Arolsen / Waldeck
Armin Hartmann, geb. 17.2.1965 in Arolsen / Waldeck

1975

Sohn Rudolf heiratete 1973 Fräulein Irene Ortwein, geb. 28.7.1952 in Volkmarsen, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. 
Nadine Rumpf, 16.9.1975 in Volkmarsen
Stefanie Rumpf, 17.8.1977 in Kempten / Allgäu
Die junge Familie verzog 1975 nach Kempten / Allgäu und 1979 nach Landshut / Niederbayern

 

Landshut um 1840

Vilsbiburg um 1475

 

 

1996 verzogen Irene und Rudolf Rumpf für einen Teil des Jahres nach Italien und

heute in Niederbayern und Sizilien

Da aus der Ehe von Irene und Rudolf Rumpf keine männlichen Nachkommen hervorgingen und alle anderen Rumpf `s dieses deutschen Sippeclans ebenfalls keine männlichen Nachkommen haben, wird dieser Stamm "aussterben" und die Seite schließt sich. Ein einziger männlicher Nachkomme (mit noch zwei Schwestern) dieses Familienclans lebt noch in Südafrika. Der Vater, ein Herr Werner Rumpf, dieses "Südafrikaners" war  Bauingenieur und nach einem beruflichen Wechsel / Versetzung aus Deutschland deutscher Einwanderer. Er verstarb um 1960 mit ca. 35 - 40 Jahren nach einem Arbeitsunfall und er war der Sohn eines Bruders vom Bauunternehmer Hans Christian Rumpf aus Köln und Patenonkel von Fritz Rumpf. Dieser Patenonkel, (ebenfalls ein Fritz Rumpf mit Ehefrau Emma, geb. Werner, die auch Tochter eines Bauunternehmers aus Kassel war) wurde von den Henschelwerken in Kassel nach Henschel Südafrika in Johannesburg versetzt. Die Mutter dieser Nachkommen und Ehefrau des tödlich verunglückten Werner Rumpf hieß Dorèn oder Doreen war Lehrerin und soll Engländerin gewesen sein. Bisher konnten weitere Informationen zu diesem Nachkommen noch nicht eruiert werden. In der BRD lebten im Jahr 2006 insgesamt etwa 7.000 Rumpf 's.

 

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Ing.-Gemeinschaft B W R & Partner
D - 84141 Landshut / Geisenhausen
Tel.:         +49 - (0) 8743 - 1070
e-mail: Rumpf2000@gmx.net

Società di Ingegneri B W R & Partner
I - 97016 Pozzallo / RG - Sicilia
Tel.:        +39 -  0932 -  95 51 05
e-mail: Rumpf2000@gmx.net

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